26. Mai 2019 / 06:59 Uhr

Wie schon bei der Meisterfeier: Jerome Boateng verlässt Bayerns Pokal-Party als Erster

Wie schon bei der Meisterfeier: Jerome Boateng verlässt Bayerns Pokal-Party als Erster

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fühlt sich auf der Bank offensichtlich nicht wohl: Jerome Boateng (Mitte).
Fühlt sich auf der Bank offensichtlich nicht wohl: Jerome Boateng (Mitte). © 2019 Getty Images
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Frust bei Jerome Boateng: Wie schon eine Woche zuvor bei der Meister-Party, verlässt der Innenverteidiger sein Team nach dem gewonnenen Pokalfinale als Erster. Verlässt er den FC Bayern München?

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Bank-Frust beim Weltmeister! Jerome Boateng hat die Feierlichkeiten des FC Bayern München nach dem DFB-Pokalsieg gegen RB Leipzig (3:0) am Samstagabend als Erster verlassen. Wie der Merkur berichtet, soll der Weltmeister von 2014 bereits um 22.22 Uhr wieder in der Kabine gewesen sein.

Nur für das offizielle Siegerfoto posierte Boateng zusammen mit seinen Mitspielern. Anschließend ging es für die Bayern-Stars in die Fan-Kurve, um das Double zu feiern. Boateng dagegen trat den Gang in die Kabine an.

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Der FC Bayern bejubelt nach dem 3:0-Sieg über RB Leipzig den 19. Pokalsieg und das zwölfte Double der Vereinsgeschichte. So feierte der FC Bayern den DFB-Pokal-Triumph in Berlin. Zur Galerie
Der FC Bayern bejubelt nach dem 3:0-Sieg über RB Leipzig den 19. Pokalsieg und das zwölfte Double der Vereinsgeschichte. So feierte der FC Bayern den DFB-Pokal-Triumph in Berlin. ©
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Zeichen stehen auf Abschied

Es ist ein neuer Tiefpunkt in der Beziehung zwischen Boateng und dem Verein. Bereits eine Woche zuvor verließ der 30-Jährige die Meister-Party des Rekordmeisters als Erster - und tauchte bei der Feier am Nochherberg gar nicht erst auf. Die Zeichen stehen somit - mehr denn je - auf Abschied.

Der Ex-Weltmeister und Ex-Nationalspieler ist in München in dieser Saison immer mehr ins Abseits geraten. Auch im letzten Spiel der Saison weiste Trainer Niko Kovac ihm einen Bankplatz zu. Erste Wahl im Abwehrzentrum sind Niklas Süle (42 Saisonspiele) und Mats Hummels (33), was bei Boateng (nur 28 Einsätze) Frust erzeugt.

„Als Fußballer wünscht du dir, dass du gerade in den wichtigen Spielen mehr spielst“, sagte er. Im Rummel um die emotionalen Abschiede von Franck Ribéry und Arjen Robben geht er gerade unter. Klar, Boatengs Vertrag läuft ja auch nicht aus, endet erst 2021.

Die Signale deuten dennoch auf eine Trennung hin, wenn ein Top-Klub aus dem Ausland im Sommer genügend Geld offeriert. Es war nicht sein Jahr. Zurückgestuft beim FC Bayern, ausgemustert von Joachim Löw aus der Nationalelf. Und nun kein persönliches Happy End in Berlin.

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