13. September 2019 / 07:39 Uhr

Jerome Boateng: Darum riet Lothar Matthäus Bayer Leverkusen zum Transfer des Bayern-Verteidigers

Jerome Boateng: Darum riet Lothar Matthäus Bayer Leverkusen zum Transfer des Bayern-Verteidigers

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lothar Matthäus hätte sich Jerome Boateng sehr gut im Leverkusen-Trikot vorstellen können.
Lothar Matthäus hätte sich Jerome Boateng sehr gut im Leverkusen-Trikot vorstellen können. © imago images / Laci Perenyi / Montage
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Nach Ansicht von Lothar Matthäus hätte Bayer Leverkusen in der vergangenen Transferperiode Jerome Boateng vom FC Bayern verpflichten sollen. Diesen Rat hat der TV-Experte nach eigenem Bekunden auch bei Rudi Völler vorgetragen.

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Rekordnationalspieler Lothar Matthäus traut Bayer Leverkusen nicht zu, in den Kampf um die deutsche Meisterschaft einzugreifen. „Für mich sind sie in der Defensive und in der Breite nicht so aufgestellt, dass es für ganz oben reicht“, sagte der 58-Jährige bei einer Geschäftseröffnung in Berlin.

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„Es waren einige Namen für die Abwehr im Gespräch wie Dejan Lovren vom FC Liverpool und Jan Vertonghen von Tottenham Hotspur. Ich habe zu Rudi Völler gesagt: Warum kauft ihr nicht Jerome Boateng? Der war ja auch zu haben. So einer fehlt da hinten drin.“ Am Samstag (15.30 Uhr) tritt Bayer 04 zum Spitzenspiel bei Borussia Dortmund an.

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Boateng-Transfer zu Juventus Turin geplatzt

An der Situation von Boateng hat sich derweil nicht viel geändert. Kurz vor Schluss des Transferfensters Anfang September deutete einiges auf einen Abgang des 31-Jährigen hin - und zwar zu Juventus Turin. Der Bayern-Innenverteidiger wurde von den Verantwortlichen des italienischen Serien-Meisters als Ersatz für den verletzten Routinier Giorgio Chiellini ins Visier genommen. Letztlich platzte der Deal jedoch und Boateng musste in München bleiben.

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Boateng war zuletzt hinter Niklas Süle und den Neuzugängen Lucas Hernandez und Benjamin Pavard im Innenverteidiger-Ranking des FCB auf Rang vier zurückgefallen. In der Bundesliga ist er in dieser Saison noch ohne Einsatz, im DFB-Pokal ließ ihn Trainer Niko Kovac ebenfalls nicht auflaufen - obwohl ihm eine gute Vorbereitung bescheinigt wurde.

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Nach Ende der Vorsaison, deren zweite Hälfte der Ex-Nationalspieler weitgehend auf der Bank zubrachte, hatte Boateng gegen Kovac geschossen. Uli Hoeneß legte ihm einen Wechsel nahe - stattdessen wurde Teamkollege Mats Hummels an den BVB verkauft.