21. Juli 2019 / 07:25 Uhr

Trotz 90 Minuten gegen Real Madrid: Jérôme Boateng bricht USA-Reise des FC Bayern ab

Trotz 90 Minuten gegen Real Madrid: Jérôme Boateng bricht USA-Reise des FC Bayern ab

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jerome Boateng steigt vorzeitig in den Flieger und bricht die US-Tour des FC Bayern aus privaten Gründen ab.
Jerome Boateng steigt vorzeitig in den Flieger und bricht die US-Tour des FC Bayern "aus privaten Gründen" ab. © 2019 Getty Images
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Obwohl er beim 3:1-Sieg gegen Real Madrid das komplette Spiel auf dem Platz verbrachte, verlässt Jérôme Boateng den Tross des deutschen Rekordmeisters vorzeitig. Damit ist das Kapitel USA-Reise für den Innenverteidiger beendet. Könnte ein Transfer anstehen?

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Für Abwehrspieler Jérôme Boateng endet die USA-Reise des FC Bayern München vorzeitig. Der 30 Jahre alte Innenverteidiger fliegt „aus privaten Gründen“ schon am Sonntag von Houston zurück nach München, wie der deutsche Rekordmeister am Samstagabend mitteilte. Boateng stand beim 3:1-Testspielsieg gegen Real Madrid nicht nur im Kader, sondern durfte die kompletten 90 Minuten verteidigen.

„Sportlich gesehen bin ich mit ihm sehr zufrieden, nicht nur mit dem Spiel, welches er heute abgeliefert hat“, sagte Trainer Niko Kovac. „Das war so, wie ich ihn kenne, wie wir ihn alle kennen. Großes Lob, großes Kompliment. Das hat er auch schon im Training angedeutet.“

Rummenigge lobte Boateng: "Top vorbereitet"

Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hatte sich kurze Zeit vor der Nachricht von Boatengs Heimreise in Houston noch positiv über das bisherige Auftreten von Boateng in der Saisonvorbereitung geäußert. „Er hat das gut gemacht, er hat sich top vorbereitet auf diese Reise. Er kam mit bestem Gewicht und schon einer gewissen Fitness. Da ist sicherlich noch nicht das letzte Wort gesprochen“, äußerte sich Rummenigge zu dem Abwehrspieler, dem Präsident Uli Hoeneß am Ende der vergangenen Saison einen Vereinswechsel dringend empfohlen hatte.

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Trotz der starken Auftritte gilt der von Bundestrainer Jogi Löw im Frühjahr ausgebootene Weltmeister noch immer als Wechselkandidat. „Wir müssen schauen, was am Transfermarkt passiert“, erklärte nun Klubboss Rummenigge. Dann werde es ein finales Gespräch mit Boateng geben, „wie wir vorgehen.“

Dass die vorzeitige Abreise aus den USA etwas mit einem möglichen Wechsel zu tun hat, bestätigte sich allerdings nicht. Wie der Klub der Bild und Sport1 mitteilte, sei die Entscheidung aufgrund "rein privater organisatorischer" Gründe getroffen worden. Demnach trainiere Boateng in der kommenden Woche zunächst individuell, ehe seine Teamkollegen zurückkehren.

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Bayern-Tross fliegt nach Kansas City

Der Bayern-Tross jedenfalls reist am Montag ohne Boateng noch weiter nach Kansas City für ein abschließendes Spiel im Rahmen des International Champions Cups gegen AC Mailand. Mehr als 20.000 Flugkilometer haben den Profis seit dem Abflug aus München einiges abverlangt. Am 24. Juli fliegen die Bayern zurück in die Heimat. Ob sich die Promotion-Tour dann ausgezahlt hat, wird sich zeigen. Rummenigge betonte jedenfalls schon vor Reisestart die Wichtigkeit der Internationalisierung. „Wir haben den Leitspruch: In Bayern zu Hause, in der Welt dahoam", sagte er.

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