08. Januar 2019 / 07:35 Uhr

FC Bayern, DFB, BVB: Jerome Boateng – "Ich will wieder ich selbst sein"

FC Bayern, DFB, BVB: Jerome Boateng – "Ich will wieder ich selbst sein"

Robert Hiersemann
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Bayern-Star Jerome Boateng blickt auf schwere Monate zurück. 
Bayern-Star Jerome Boateng blickt auf schwere Monate zurück.  © imago/VI Images
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Bayern-Verteidiger Jerome Boateng blickt auf ein bewegtes Jahr 2018 zurück und sagt, was er sich für 2019 vorgenommen. Er glaubt weiterhin an den Meistertitel und will Druck auf Borussia Dortmund ausüben. 

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Er hatte es in diesem Jahr nicht leicht. Erst schied der gebürtige Berliner mit der deutschen Nationalmannschaft in der Vorrunde der WM in Russland, dann geriet er mit dem FC Bayern München in eine sportliche Krise. Auch seine persönlichen Leistungen schwankten.

In einem Interview mit der Welt sprach Verteidiger Jerome Boateng nun über seine aktuelle Gefühlswelt und das aus bittere Sport-Jahr 2018 - zumindest in der zweiten Jahreshälfte.

"Es war ein schwieriges Jahr für mich"

"Ich möchte das vergangene Jahr hinter mir lassen", sagt Boateng: "Es war ein schwieriges Jahr für mich, sportlich bin ich hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben und konnte nicht zufrieden sein. Ich habe die Gründe dafür analysiert und werde aus dem Jahr lernen."

Boateng absolvierte in der Bundesliga-Hinserie nur 11 von 17 Partien, vier Mal blieb er ohne Einsatz im Kader, zwei Mal fehlte er verletzt. Doch er blickt positiv in die Zukunft: "Ich möchte negative Einflüsse erst gar nicht mehr zulassen, so was gleich direkt wegblocken und keine Energie auf diese Sachen verschwenden", meint Boateng. "Denn eines ist mir ganz wichtig: Ich will im Kopf wieder freier sein, freier spielen. Ich will als Spieler einfach wieder ich selbst sein. Dieses Leichtfüßige, das absolut Konzentrierte in meinem Spiel will ich unbedingt wieder zu hundert Prozent haben."

Und diese 100 Prozent werden in diesem Jahr auch nötig sein, um doch noch Erfolge feiern zu können. In der Champions League geht es im Achtelfinale gegen den FC Liverpool, im DFB-Pokal muss er mit dem deutschen Rekordmeister in Berlin gegen Hertha BSC ran. Doch vor allem in der Liga soll es noch einmal spannend werden.

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Doch Borussia Dortmund steht in der Bundesliga an der Tabellenspitze, sechs Punkte vor dem FC Bayern - der Verein verzauberte in der Hinrunde mit tollem Offensiv-Fußball Deutschland. Glaubt man da in München überhaupt noch an den Meistertitel? "Ja, natürlich", verrät der 30-Jährige: "Aber wir Spieler sollten jetzt trotzdem nicht über den Gewinn der Meisterschaft reden. Wir sind noch sechs Punkte zurück und müssen so viel Druck wie möglich auf Dortmund ausüben."

Hernandez? "Ich werde die Entscheidung respektieren"

Auf die Frage, ob die mögliche Verpflichtung des Verteidigers Lucas Hernandez von Atlético Madrid - immerhin kann der auch auf der Boateng-Position zum Einsatz kommen - irritierend auf ihn wirkt, sagt Boateng: "Die Klubführung wollte im vergangenen Sommer, dass ich bleibe. Die Entscheidung ist letztlich natürlich dem Verein überlassen, ich werde diese respektieren – egal wie sie ausfällt."

Und er verrät: "Ein Wechsel in diesem Winter kommt für mich eigentlich nicht infrage."

Swagger Jérôme Boateng: Sein Style in Bildern

Gerade dann, wenn Jérôme Boateng nicht auf dem Platz stehen kann, zeigt er sich oft in extravaganten Outfits in und um die Münchner Allianz-Arena. Zur Galerie
Gerade dann, wenn Jérôme Boateng nicht auf dem Platz stehen kann, zeigt er sich oft in extravaganten Outfits in und um die Münchner Allianz-Arena. ©
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