29. April 2021 / 10:40 Uhr

RB-Boss Oliver Mintzlaff erklärt: Darum ist Jesse Marsch unser Wunschtrainer

RB-Boss Oliver Mintzlaff erklärt: Darum ist Jesse Marsch unser Wunschtrainer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff realisiert mit Jesse Marsch die Wunschlösung auf der Trainerposition.
RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff realisiert mit Jesse Marsch die Wunschlösung auf der Trainerposition. © IMAGO/GEPA pictures/Christian Schroedter (Montage)
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Trainer Jesse Marsch tritt bei RB Leipzig die Nachfolge von Julian Nagelsmann an. Klubchef Oliver Mintzlaff erklärt, warum die Wahl auf den US-Amerikaner fiel.

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Nachdem RB Leipzig in den vergangenen Jahren schon zahlreiche Spieler von RB Salzburg verpflichtete, hat sich der Bundesliga-Zweite nun auch bei der künftigen Besetzung des Trainerpostens bei seiner "Filiale" bedient. Jesse Marsch wechselt aus Österreich nach Sachsen und unterschreibt dort einen Vertrag bis 2023. Nur zwei Tage zuvor hatte RB seinen derzeitigen Coach Julian Nagelsmann für den FC Bayern freigegeben - nun wurde die Nachfolge in Windeseile geklärt. Dabei galt Marsch von Beginn an als erster Anwärter auf den Job in Leipzig. Klubchef Oliver Mintzlaff erklärt die Gründe, warum die Wahl auf den US-Amerikaner fiel.

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"Mit Jesse Marsch konnten wir unseren Wunschkandidaten als neuen Cheftrainer verpflichten und die wichtigste Position im sportlichen Bereich bei RB Leipzig schnell mit einem Top-Trainer nachbesetzen. Jesse hat bei all seinen bisherigen Stationen hervorragende Arbeit geleistet und sich Schritt für Schritt weiterentwickelt", sagte Mintzlaff über den neuen Mann auf der Bank, der bereits von 2018 bis 2019 als Co-Trainer in Leipzig arbeitete.

"Es ist natürlich ein großer Vorteil, dass er bereits ein Jahr für RB Leipzig gearbeitet hat. Jesse kennt den Klub, die Stadt Leipzig und vor allem unsere Vereins- und Spielphilosophie. Neben seinen Qualitäten als Coach zeichnen Jesse vor allem seine positiv-ehrgeizige Art aus, durch die er Menschen im und um den Verein extrem begeistern und mitnehmen kann", erklärte Mintzlaff: "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Jesse Marsch, um mit ihm unseren eingeschlagenen Weg weitergehen zu können und den Verein immer weiterzuentwickeln."



In Salzburg, wo Marsch mit seinem aktuellen Team auf dem Weg zum zweiten Meistertitel in Folge ist, besaß der Trainer noch einen Vertrag bis 2022. Nach Angaben der Salzburger Nachrichten muss Leipzig eine Ablöse in Höhe von zwei Millionen Euro überweisen. Die Summe ist ein Bruchteil dessen, was der Klub für Nagelsmann kassierte. Die Dienste es 33-Jährige sollen den Bayern bis zu 25 Millionen Euro wert gewesen sein.