27. November 2016 / 14:58 Uhr

Jetzt droht Draxler die Bank!

Jetzt droht Draxler die Bank!

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schwach in Ingolstadt: Julian Draxler (l.) und Luiz Gustavo.
Schwach in Ingolstadt: Julian Draxler (l.) und Luiz Gustavo. © Imago
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Deutliche Kritik von VfL-Trainer Ismaël nach dem 1:1 in Ingolstadt

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Tabellenplatz 14 und keine Besserung in Sicht: Beim VfL brennt der Baum – aber gewaltig. Nach dem 1:1 des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten beim FC Ingolstadt droht Trainer Valérien Ismaël mit personellen Konsequenzen.
Die Auswechslungen von Daniel Didavi und Maxi Arnold zur Pause waren bereits ein Zeichen von Ismaël. „Ich war mit den Leistungen überhaupt nicht zufrieden. Da müssen die Spieler auch selbstkritisch sein“, erklärte der Trainer, der Arnold aber ein wenig in Schutz nimmt: „Ich will nicht auf Maxi herumreiten, er hatte einen schlechten Tag. Da sehe ich kein Problem. Die Bereitschaft hat er in den letzten Wochen gezeigt.“ Und bei Didavi ist einschränkend anzumerken, dass es sein erster Startelf-Einsatz seit der Knie-OP war. Deutlicher wurde der Coach in Sachen Julian Draxler, der erneut enttäuscht hatte – und jetzt am seinen Stammplatz bangen muss. „Die Leistung von Julian war nicht zufrieden stellend. Er muss sich dringend steigern!“
Wieso Leistungsträger wie Didavi, Draxler oder auch Luiz Gustavo ihrer Form so sehr hinterherlaufen, kann sich der 41-Jährige nicht erklären. „Ich weiß nicht, wieso sie die Leistung nicht abrufen können, aber ich weiß jetzt, wer mit Herz dabei ist. Da geht es auch nicht darum, wessen Vertrag wie lange läuft, sondern es geht einzig und allein um die Einstellung und die Frage: Wer ist bereit, die ,Extra Mile‘ zu gehen?“