02. Februar 2018 / 12:56 Uhr

96-Manager Heldt zu hohen Transfersummen: "Habe vom Kopfschütteln schon Nackenschmerzen"

96-Manager Heldt zu hohen Transfersummen: "Habe vom Kopfschütteln schon Nackenschmerzen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Horst Heldt: Wir müssen Spieler perfekt ausbilden.
Horst Heldt: "Wir müssen Spieler perfekt ausbilden." © Hauke-Christian Dittrich
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Auf der Pressekonferenz vor der Partie in Hamburg ging es nicht nur um das bevorstehende Auswärtsspiel, sondern auch um aktuelle Entwicklungen rund um die 50+1-Ausnahmeregelung und die extrem hohen Ablösesummen im Fußball.

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Am Sonntag (18 Uhr) treten die Roten im Volksparkstadion gegen den Hamburger SV an. Nach der Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg gilt es wieder Boden gutzumachen, um weiterhin mit dem Abstiegskampf nichts zu tun zu haben. "Das Spiel ist völlig offen und es alles möglich. Ein Trainerwechsel gibt zumindest kurzfristig einen Euphorie-Aufschwung. Wir werden um viele zweite Bälle kämpfen müssen", warnt Trainer André Breitenreiter, der 1997 mit dem neuen HSV-Coach Bernd Hollerbach in Hamburg zusammengespielte. "Ich habe früher lieber mit als gegen ihn gespielt. Uns erwarten viele harte Zweikämpfe."

Nach seinem Fehler bei der 0:1-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg kann Philipp Tschauner weiterhin das Vertrauen von André Breitenreiter genießen. „Er wird am Sonntag spielen“, stellt der 96-Trainer klar.

​50+1 bei der Mannschaft kein Thema


Die Diskussionen um den von Martin Kind gestellten Antrag zur 50+1-Ausnahmeregelung spitzen sich weiter zu. Am Montag will die DFL die endgültige Entscheidung bekanntgeben. Die Mannschaft lasse sich davon nicht beeinflussen, meint Breitenreiter: "Das ist bei uns kein Thema, wir konzentrieren uns auf das Spiel am Sonntag."

Niclas Füllkrug konnte in dieser Woche aufgrund eines grippalen Infekts nicht richitg mittrainieren. Mittlerweile steht der Stürmer wieder auf dem Platz. "Es geht ihm schon besser", freut sich der 96-Trainer. Wer im Volksparkstadion neben "Fülle" stürmen wird, lässt Breitenreiter offen. "Wir versuchen immer riskante Aufstellungen zu finden und haben auch gute Leute auf der Bank. Leider können nur elf Spieler auf dem Platz stehen."

Zum Wechsel von Felix Klaus zum VfL Wolfsburg im Sommer hat 96-Manager Horst Heldt eine klare Meinung: „Felix ist ein super Typ, er wird bis zum letzten Moment alles geben. Man darf ihn nicht in ein schlechtes Licht rücken.“ Hannover 96 müsse sich zukünftig vermehrt Gedanken um solche Situationen machen, sodass Verträge möglicherweise anders gestaltet werden müssen.

​"Vom Kopfschütteln schon Nackenschmerzen"

Für ein kurzes Schmunzeln sorgte 96-Manager Horst Heldt. Auf die Frage, was er denn von den hohen Ablösesummen hält, entgegnete er: "Kopfschütteln tun wir schon seit geraumer Zeit, und haben mittlerweile alle Nackenschmerzen." Für Hannover 96 will Heldt einen eigenen Weg finden, weil der Verein bei den Summen sowieso nicht mithalten könne. "Wir müssen Spieler perfekt ausbilden." Als Beispiel hierfür nennt er Waldemar Anton.

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