08. Februar 2021 / 13:24 Uhr

Jetzt wird's zweistellig: SV Barwedel verlängert mit Trainergespann

Jetzt wird's zweistellig: SV Barwedel verlängert mit Trainergespann

Maik Schulze
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Lang ist's her: 2013 setzte sich der SV Barwedel (am Ball) in der Aufstiegsrelegation zur 1. Kreisklasse gegen den SSV Kästorf III durch. Frank Meusel (kl. Bild oben) und Michael Goldbeck waren damals in ihrer ersten Saison als Trainergespann beim SV. Jetzt verlängerte das Duo bis 2022.
Lang ist's her: 2013 setzte sich der SV Barwedel (am Ball) in der Aufstiegsrelegation zur 1. Kreisklasse gegen den SSV Kästorf III durch. Frank Meusel (kl. Bild oben) und Michael Goldbeck waren damals in ihrer ersten Saison als Trainergespann beim SV. Jetzt verlängerte das Duo bis 2022. © Canidar/Dürheide
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Kontinuität hat beim SV Barwedel zwei Namen: Frank Meusel und Michael Goldbeck. Das Trainergespann hat seit 2012 beim aktuellen Tabellendritten der 1. Kreisklasse A Gifhorn das Sagen, verlängerte nun bis 2022. Und auch einen Neuzugang hat der SV zu vermelden.

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Jetzt wird's zweistellig. Coach Frank Meusel verlängerte beim SV Barwedel (1. Kreisklasse Gifhorn A) um ein Jahr bis 2022, macht damit ein Jahrzehnt voll. Treu an seiner Seite in all den Jahren: Co-Trainer Michael Goldbeck, der ebenfalls weitermacht. Neu dabei im Kader: Mittelfeldspieler Ivan Sheikhu, der im Winter von Staffelkonkurrent SC Weyhausen gekommen ist.

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Zehn Jahre mit dem gleichen Trainergespann unterwegs - das hat auch im Kreisfußball Seltenheitswert. Unter dem Duo stieg Barwedel 2013 in die 1. Kreisklasse auf, auch ein zwischenzeitlicher Abstieg kappte die Verbindung nicht. So ging's zügig zurück in die 1. Kreisklasse, dort ist der SV seit 2015 zu Hause. "Wir haben uns in der Klasse etabliert", freut sich Spartenleiter Christian Wrede.

Keine Abnutzungserscheinungen

Und auch nach einem Jahrzehnt ist von Abnutzungserscheinungen noch keine Spur. "Die beiden sorgen für abwechslungsreiches Training, arbeiten super mit dem Team zusammen und haben es immer geschafft, junge Spieler zu integrieren und weiterzuentwickeln", lobt Wrede. Das gelte auch für die laufende Saison.

In der Staffel A steht Barwedel auf Platz drei, hat nur zwei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter SV Tappenbeck (bei dem Barwedel mit 4:2 gewann), stellt zudem die beste Abwehr und den besten Angriff (21:11 Tore in sieben Spielen). "Wir stehen sehr gut da", sagt Wrede. So gut, dass ein Kreisliga-Aufstieg nicht unrealistisch wäre. Ein Muss ist er nicht, doch wehren würde sich in Barwedel auch niemand dagegen, wenn Meusel und Goldbeck in ihrer Jubiläumssaison in der Kreisliga spielen würden.