17. November 2017 / 15:02 Uhr

Jevenstedt empfängt Rickling

Jevenstedt empfängt Rickling

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
sievers
Bargstedts Mattes Sievers (Mitte) gehörte beim 1:1 gegen den Tabellenzweiten MTSV Hohenwestedt zu den auffälligsten Akteuren. Seine Offensivkraft ist nun auch gegen Marne gefragt. © Mahnkopf
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Rohwedder-Elf trifft auf den Vorletzten - SVT-Coach Frauenstein warnt vor dem Rendsburger TSV

Vor einer vermeintlich leichten Aufgabe steht der SV Tungendorf stehen. Der Tabellenvierte der Fußball-Verbandsliga West empfängt den Rendsburger TSV, der seit dem 6. Oktober mit nur vier Punkten die „Rote Laterne“ trägt. Leichtes Spiel gegen den SV Rickling dürfte auch Spitzenreiter TuS Jevenstedt haben, der den Vorletzten im Hinspiel mit 6:1 bezwungen hatte.

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SV Tungendorf – Rendsburger TSV (Sbd., 14 Uhr)

„Wir haben uns im Hinspiel schon schwer getan und mit Ach und Krach 2:1 gewonnen. Von daher wird das Spiel kein Selbstgänger, wobei ich ganz klar sagen muss, dass wir gewinnen müssen und wollen, egal wie“, sagte SVT-Coach Marco Frauenstein. Lasse Sarau (privat), Yannick Greier (Rot-Sperre), Maik Dreilich (Knie) und Steven Ceglerak (Rücken) stehen nicht zur Verfügung. ahaDas Hinspiel hat Rendsburg mit 1:2 verloren, doch im August stand Spielertrainer Özkan Altin noch eine durchschlagskräftigere Mannschaft zur Verfügung. Derzeit gehören nur noch 15 Akteure dem Kader an, davon ist Yetis Alaca seit dem 14. Oktober bis zum Beginn der Frühjahrsserie rot-gesperrt, Oilid Adsi (verletzt) und Ibrahim Pinar (beruflich verhindert) fehlen ebenfalls. „Unsere Zweite ist spielfrei, so dass ich von dort Unterstützung bekomme“, sagt Altin, der auf eine massive Abwehr und schnelles Umschalten setzt. Özgür Cavdar, zuletzt Osterrönfeld, wechselt zum RTSV.

TuS Bargstedt –Marner TV (So. 14 Uhr)

Sein glanzvolles Comeback vor einer Woche hat Thomas Merten teuer bezahlen müssen. Der 38-jährige Torwart, der für den gesperrten Jan Wettern eingesprungen war, hat sich bei seinen Glanzparaden einen Bandscheibenvorfall zugezogen. „Patrick Klösel hat trotz seiner Ausbildung in Hamburg während der Woche mittrainiert und wird gegen Marne auflaufen“, kündigt Merten an. Das 1:1 gegen den Tabellenzweiten Hohenwestedt hat für große Freude und großes Selbstvertrauen gesorgt. Merten: „Die Zufriedenheit über das Remis dominiert über den verschossenen Foulelfmeter.“ Fehlen wird auch der Gelb-Rot-gesperrte Markus Wieben. „Gute Chancen für den freien Platz dürfen sich Felix Mrosk und Marcel Kubis ausrechnen.“

TuS Jevenstedt – SV Rickling (So. 14 Uhr)


Spitzenreiter erwartet Vorletzten. „Die Frage nach einem deutlichen Ergebnis stellt sich sicherlich. Aber ich fordere gebetsmühlenmäßig von meinen Spielern, dass sie jeden Gegner ernst nehmen“, sagte TuS-Trainer Michael Rohwedder, der sein Team an die strapaziöse erste Stunde in Rickling erinnert: „Der Gegner ist erst nach dem 1:3 kräftemäßig eingebrochen.“ Rohwedder betont aber auch, dass sich nach nur gut zweiwöchiger Sommerpause der Akku bei seinen Spielern allmählich leert. „In diesem Jahr müssen sie sich aber noch durchbeißen.“ Am Sonntag wird Jonas Richter (Fußprellung) fehlen, Timo Klug, Johannes Kaak (beide verletzt) und Sebastian Hehnke (erkrankt) konnten nicht trainieren.

SG Padenstedt – Kaltenkirchen. TS (Sbd., 14 Uhr)

Nach zwei knappen Niederlagen in Folge sinnt die SG gegen den Tabellendritten nach Revanche. „Wir müssen unsere Stärke nutzen, und die ist mit 45 erzielten Toren eindeutig unsere Offensive. Wir haben den viertstärksten Sturm der Verbandsliga West, sind aber leider im Moment in der Defensive anfällig. Daran arbeiten wir intensiv, um so zu alter Stärke zurückzufinden“, sagte SGP-Coach Alex Wilk. Ob sich die zuletzt stark angespannte personelle Lage entspannt, erfährt Wilk kurzfristig.

Fetihspor Kaltenkirchen – PSV Neumünster II (So., 14 Uhr)

Die Elf von PSV-Coach Thomas Michalowski fährt zum direkten Tabellennachbarn und könnte mit einem Sieg den Anschluss zum oberen Tabellendrittel herstellen. Hauptaugenmerk der Routiniers um den erfahrenen PSV-Kapitän Kai Siedschlag wird es sein, das starke Fetihspor-Offensivtrio um Kayahan Demirtag, Andrej Denk und Sven Günther in Schach zu halten. „Das wird ein enges Spiel“, sagte Michalowski, der auf die eine oder andere Liga-Leihgabe hofft.