29. Mai 2018 / 15:21 Uhr

JFV Bremen: Aus der Traum von der Regionalliga

JFV Bremen: Aus der Traum von der Regionalliga

Karsten Hollmann
Weser-Kurier
Linus Schäfer verlor mit dem JFV Bremen das B-Junioren-Topspiel gegen den TuS Komet Arsten.
Linus Schäfer verlor mit dem JFV Bremen das B-Junioren-Topspiel gegen den TuS Komet Arsten. © Christian Kosak
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B-Junioren verlieren das Verbandsliga-Topspiel beim TuS Komet Arsten mit 0:4 / Findorff schlägt Blumenthal mit 3:1

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Die B-Junioren des JFV Bremen mussten im Kampf um den Titelgewinn in der Sommerrunde der Fußball-Verbandsliga die Segel streichen. Die Nordbremer verloren das Spitzenspiel beim Klassenbesten TuS Komet Arsten mit 0:4. Der Blumenthaler SV tauschte nach einer 1:3-Schlappe die Plätze mit der SG Findorff und ist jetzt Sechster.

TuS Komet Arsten – JFV Bremen 4:0 (2:0): Die Gäste reisten mit großen Personalsorgen an. Es halfen gleich fünf C-Junioren aus. Unter anderem der Ramadan bereitet den Nordbremern derzeit enormes Kopfzerbrechen. So war dem Spitzenreiter einfach nicht beizukommen. „Bis zu den ersten beiden Gegentoren haben wir es aber noch ganz gut gemacht“, urteilte JFV-Trainer Luis Serrano Leonor. Der Gast hätte sogar in Führung gehen können. Sowohl Larry-Francklin Gogbe als auch Ali Abed Alhady vergaben gute Gelegenheiten für den Dritten. Beide Male reagierte TuS-Keeper Eric Schumacher bravourös.

Zwei Standardsituationen bescherten dem Favoriten dann die ersten beiden Tore. Sowohl nach einem Freistoß als auch nach einem Eckball war der Erste jeweils mit dem Kopf zur Stelle. Beim 0:2 wollte Paul Seidel noch retten, beförderte die Kugel dabei aber nur ins eigene Netz (38.). „Dann hat es Arsten teilweise sehr schlau gemacht und hinten gewartet, bis wir Fehler im Spielaufbau machen“, teilte Serrano Leonor mit. JFV-Schlussmann Joshua Watson tat den Hausherren dann den Gefallen mit einem Patzer beim dritten Tor von Simar Kadir Alkas. Damit war die Angelegenheit praktisch gegessen. „Beim 0:4 waren wir schon gar nicht mehr richtig mit dem Kopf bei der Sache“, betonte Luis Serrano Leonor. Seine Mannschaft habe sich nach dem 1:0 für den Tabellenführer keine nennenswerten Chancen mehr erarbeitet. „Am Ende war es auch ein verdienter Sieg für Komet Arsten“, zeigte sich Leonor als fairer Verlierer.

SG Findorff – Blumenthaler SV 3:1 (1:0): „Es sind zwei schwache Mannschaften aufeinandergetroffen“, berichtete Blumenthals Trainer Jens Dähn. Der Schiedsrichter habe sich diesem Niveau nahtlos angepasst. Am meisten regte sich Jens Dähn über die Zeitstrafe auf, die Paul Kienast in der 34. Minute hinnehmen musste. „Paul ist brutal gefoult worden und hat im Fallen ein Bein gehoben. Das hat er aber nicht gemacht, um sich bei seinem Gegenspieler zu revanchieren, sondern weil die Wucht des Foulspiels so groß war und sein Bein deshalb ohne sein Zutun hochschnellte“, erklärte Dähn. Nichtsdestotrotz musste Kienast den Rasen für zehn Minuten verlassen.

Als die Blau-Roten längst wieder komplett waren, legte Findorff nach dem frühen 1:0 (6.) zum 2:0 nach (65.). Doch nur vier Zeigerumdrehungen hiernach keimte wieder Hoffnung bei den Nordbremern auf. Ben Starke verkürzte mit einem Kopfball nach einem Freistoß von Niklas Meyer auf 1:2. Nun waren die Akteure um Berkay Kelleci drauf und dran, auch den Ausgleich herzustellen. Anil Arda Acan, Justin Hermann, Florian Rama und Lias Caner hatten jeweils das 2:2 auf dem Fuß. Letzterer scheiterte am Pfosten. „Wir haben dann immer mehr aufgemacht“, informierte Jens Dähn. In der Schlussminute konterten die Findorffer ihren Kontrahenten dann zur Entscheidung aus.

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