09. Januar 2020 / 17:42 Uhr

Werder-Torwart Jiri Pavlenka über Bremen-Krise: Deshalb war die Hinrunde so schwer für den SVW

Werder-Torwart Jiri Pavlenka über Bremen-Krise: Deshalb war die Hinrunde so schwer für den SVW

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Werder-Keeper Jiri Pavlenka hat in der Hinrunde der laufenden Bundesliga-Saison schon 41 Gegentore kassiert und ist dennoch zuversichtlich, was die Rückserie angeht.
Werder-Keeper Jiri Pavlenka hat in der Hinrunde der laufenden Bundesliga-Saison schon 41 Gegentore kassiert und ist dennoch zuversichtlich, was die Rückserie angeht. © imago images/Nordphoto/Montage
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So wie die gesamte Mannschaft von Werder Bremen ist in der Bundesliga-Hinrunde auch Torwart Jiri Pavlenka in ein Leistungsloch gefallen. Der sonst so fangsichere Keeper geht selbstkritisch damit um und blickt zuversichtlich auf die anstehende Rückrunde.

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Torwart Jiri Pavlenka von Werder Bremen geht mit viel Zuversicht in die Rückrunde der Bundesliga. "Die Woche hier auf Mallorca hat uns als Mannschaft auf jeden Fall gut getan", sagte Pavlenka am Donnerstag im Trainingslager des Bundesligisten auf Mallorca. "Alles kann passieren, aber wir haben genug Qualität. Das haben wir letzte Saison gezeigt. Wenn wir gut gegen Düsseldorf und Hoffenheim starten, kann das viel verändern", sagte der Tscheche.

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Die Bremer bereiten sich noch bis Freitag auf der Baleareninsel vor. Am Sonntag steht für den Tabellen-17. in Bremen das letzte Testspiel gegen Hannover 96 an, ehe eine Woche später die Rückrunde mit dem brisanten Kellerduell gegen Fortuna Düsseldorf beginnt. Die Fortuna hat als Tabellen-16. nur einen Punkt mehr auf dem Konto als die böse abgestürzten Norddeutschen.

Pavlenka: "Ich kann nicht zufrieden sein"

Wie die gesamte Mannschaft konnte auch Pavlenka in der Hinserie sein Leistungsvermögen nicht abrufen. "Ich kann nicht zufrieden sein mit meinen Leistungen in der ersten Halbserie. Auch ich habe ein paar Fehler gemacht", sagte der Torhüter, der in der Vorsaison noch ein ganz sicherer Rückhalt der Grün-Weißen gewesen war. Als Grund für die schwachen Leistungen des Teams führte Pavlenka vor allem die vielen verletzten Spieler an. "Es war schwer für uns, weil wir nie mit der gleichen Aufstellung gespielt haben."

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Mit 41 Gegentoren hat Werder die schlechteste Abwehr der Liga. Eine Statistik, die auch die Nummer zwei des tschechischen Nationalteams wurmt. "So eine Saison hatte ich noch nie. Sonst hatte ich immer mal ein paar Spiele zu Null", sagte Pavlenka. "Ich hoffe, das ändert sich, wenn wir alle gesund bleiben."

Die Werder-Suche nach Verstärkung

Unabhängig davon, wie gesund das vorhandene Bremer Personal ist und bleibt, hatten die Verantwortlichen zuletzt immer wieder durchblicken lassen, den Kader in der Winterpause noch mit einem charakterstarken Profi verstärken zu wollen. Vor allem die defensive Stabilität soll dadurch gewährleistet werden.

Deshalb wurden zuletzt Innenverteidiger wie der Ex-Bremer Jannik Verstergaard und der ehemalige Hoffenheim-Kapitän Kevin Vogt gehandelt. Auch Schalke-Reservist Nabil Bentaleb, der schon vor der Hinrunde Thema in Bremen war, könnte wieder interessant werden. Immerhin: Für den Sommer soll Berichten zufolge der ablösefreie Transfer von Außenverteidiger-Talent Felix Agu aus Osnabrück an die Weser fetstehen - allerdings nur, wenn die Haneaten die Klasse halten.