30. November 2020 / 15:52 Uhr

Nach Tagung mit DFB-Bossen: Joachim Löw bleibt Bundestrainer

Nach Tagung mit DFB-Bossen: Joachim Löw bleibt Bundestrainer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Joachim Löw bleibt Bundestrainer. Der Vertrag des 60-Jährigen läuft noch bis 2022.
Joachim Löw bleibt Bundestrainer. Der Vertrag des 60-Jährigen läuft noch bis 2022. © imago images/Sven Simon
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Joachim Löw bleibt Bundestrainer. Der DFB teilte am Montagnachmittag mit, dass der Coach "weiterhin das Vertrauen des DFB-Präsidiums" genieße.

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Joachim Löw bleibt Bundestrainer! Wie der DFB am Montagnachmittag mitteilte, genießt der 60-Jährige "weiterhin das Vertrauen des DFB-Präsidiums". In einer Stellungnahme des Verbandes hieß es zudem: "Das DFB-Präsidium hat am heutigen Montag in einer Telefonkonferenz einvernehmlich festgehalten, den seit März 2019 eingeschlagenen Weg der Erneuerung der Nationalmannschaft mit Bundestrainer Joachim Löw uneingeschränkt fortzusetzen. Das Präsidium folgte damit einer Empfehlung des Präsidialausschusses und von Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften & Akademie."

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Der Entscheidung vorausgegangen war ein Treffen zwischen Mitgliedern des DFB-Präsidialausschuss um Verbandsboss Fritz Keller sowie Löw und Bierhoff am Montagvormittag. Dabei legte Löw seine Analyse der aktuellen Situation und der 0:6-Pleite vor rund zwei Wochen in Spanien dar. Danach folgte eine Telefonkonferenz des DFB-Präsidiums und der Entschluss, an Löw festzuhalten. Löw hatte die Nationalmannschaft 2006 übernommen und acht Jahre später zum WM-Titel in Brasilien geführt. In den vergangenen Jahren konnte der Bundestrainer jedoch nicht mehr an die fast gewohnten Erfolge anknüpfen. Die WM 2018 endete mit dem Aus in der Vorrunde desaströs.

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Der von Löw anschließend eingeleitete Umbruch, bei dem unter anderem die Routiniers Jerome Boateng, Thomas Müller und Mats Hummels aussortiert worden waren, führte ebenfalls nicht zu erhofften Erfolgen. In der Premieren-Saison der Nations League wurde der Abstieg nur durch eine Modus-Änderung abgewendet. Zuletzt nahm die Kritik an Löw nach dem Debakel in Spanien noch einmal gehörig zu. Bierhoff hatte den Trainer unmittelbar nach dem 0:6 in Sevilla gestärkt.