08. September 2020 / 17:37 Uhr

Wie Löw: ECA-Boss Agnelli plädiert für fünf Auswechslungen in allen UEFA-Wettbewerben

Wie Löw: ECA-Boss Agnelli plädiert für fünf Auswechslungen in allen UEFA-Wettbewerben

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
ECA-Boss Agnelli plädiert für fünf Auswechslungen pro Partie in den europäischen Wettbewerben
ECA-Boss Agnelli plädiert für fünf Auswechslungen pro Partie in den europäischen Wettbewerben © imago images/Ulmer/Montage
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ECA -Boss Andrea Agnelli fordert auch in Zukunft die Zulassung von fünf Auswechslungen pro Partie in allen europäischen Wettbewerben. Damit greift er die jüngste Äußerung von Bundestrainer Joachim Löw,  der die Herabsetzung auf drei Wechsel in der Nations League kritisierte, auf.

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Der ECA-Vorsitzende Andrea Agnelli plädiert für fünf Auswechslungen pro Partie in allen europäischen Wettbewerben und setzt auf eine Umkehr bei der UEFA. Nach der jüngsten Kritik von Bundestrainer Joachim Löw an der UEFA sprach sich der Chef der Klubvereinigung ECA dafür aus, dass die Regel auch in der kommenden Saison flächendeckend eingesetzt wird. "Wir wollen aufzeigen, dass alle Klubs in allen Ländern eine einheitliche Linie wollen", sagte Agnelli, Chef von Juventus Turin, am Dienstag nach der ECA-Generalversammlung. Er kündigte einen Vorstoß bei der UEFA an. "Wir hoffen, dass sie auf uns hören."

Agnelli wies darauf hin, dass unter anderem in der Bundesliga und der italienischen Serie A auch in der kommenden Spielzeit fünf statt drei Wechsel pro Team erlaubt sein werden. In der englischen Premier League gebe es dafür ebenfalls eine Mehrheit. Die Internationalen Regelhüter des IFAB hatten die grundsätzliche Möglichkeit geschaffen, die während der vergangenen Saison in der Corona-Krise geschaffene Regel auch 2020/2021 beizubehalten.

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In den Europapokal-Wettbewerben und der Nations League setzt die UEFA aber weiter auf drei Wechsel pro Partie und Team. Dies hatte Löw bei den jüngsten Länderspielen deutlich kritisiert. "Jetzt hätte es Sinn gemacht", sagte er. "Einige Spieler von uns sind auf dem Zahnfleisch gelaufen." Zudem warte jetzt ein "Hammer-Programm" vor allem auf die Nationalspieler. "Damit bin ich als Trainer nur bedingt glücklich."