04. Juni 2018 / 13:57 Uhr

Joachim Löw zum WM-Kader: Darum erhielt Julian Brandt den Vorzug vor Leroy Sane

Joachim Löw zum WM-Kader: Darum erhielt Julian Brandt den Vorzug vor Leroy Sane

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Es konnte für die WM nur einen geben: Julian Brandt (l.) und Leroy Sane beim Testspiel in England im vergangenen Jahr
Es konnte für die WM nur einen geben: Julian Brandt (l.) und Leroy Sane beim Testspiel in England im vergangenen Jahr © imago/Sven Simon
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Nach seiner Entscheidung gegen Leroy Sane hat Bundestrainer Joachim Löw erörtert, warum der Leverkusener Julian Brandt den Vorzug vor dem ManCity-Star erhielt. Auch zur weiteren DFB-Karriere von Nils Petersen äußerte er sich.

Die Entscheidung gegen Leroy Sané war zugleich eine Entscheidung für Julian Brandt - das machte Joachim Löw nach der Auswahl seines endgültigen 23-köpfigen WM-Aufgebots deutlich. „Mit Reus, Draxler, Müller sind wir auf diesen Positionen gut besetzt. Julian war beim Confed Cup gut, hat gute Fortschritte gemacht. Er hat auch im Training guten Einsatz gezeigt. Leroy hat ein riesiges Talent“, sagte der Bundestrainer am Montag.

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Auch nach der Leistung des 22-Jährigen im Testspiel gegen Österreich habe es „überhaupt keinen Vorwurf“ gegeben. „Leroy hat sich sehr korrekt und gut verhalten. Am Ende war es eng. Beide haben große Qualitäten, sind schnell und dribbelstark“, erklärte Löw zum Zweikampf Sané gegen Brandt. „Wir werden in Zukunft, ab September, verstärkt mit ihm arbeiten“, ergänzte der Bundestrainer zu Sané.

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Rückennummer 1 – Manuel Neuer (FC Bayern): Stand zum ersten Mal am 29. Mai 2009 im Kader der Nationalmannschaft. Neun Jahre später fährt er mit dem Team zu seiner dritten WM. Zur Galerie
Rückennummer 1 – Manuel Neuer (FC Bayern): Stand zum ersten Mal am 29. Mai 2009 im Kader der Nationalmannschaft. Neun Jahre später fährt er mit dem Team zu seiner dritten WM. ©

Der Offensivspieler von Manchester City werde ab September ebenso weiter zum Nationalmannschafts-Kader gehören wie die jetzt auch gestrichenen Nils Petersen und Jonathan Tah. Beim Länderspiel-Debütanten Petersen sei die Zeit zur Eingewöhnung knapp gewesen, bemerkte der Bundestrainer: „Nils hat sich in den Tagen immer besser gezeigt.“ Allerdings habe sich auch Mario Gomez „in einer sehr guten Form“ gezeigt, „sehr abschlussstark, körperlich sehr präsent“.

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