04. Juli 2019 / 19:54 Uhr

Der neue Rekord-Transfer von Atlético Madrid: Das ist Offensiv-Juwel Joáo Felix

Der neue Rekord-Transfer von Atlético Madrid: Das ist Offensiv-Juwel Joáo Felix

Jan Jüttner
Joáo Felix wird in Zukunft für Atlético Madrid auf Torejagd gehen.
Joáo Felix wird in Zukunft für Atlético Madrid auf Torejagd gehen. © imago images / ZUMA Press
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Schlappe 126 Millionen Euro legte der spanische Topklub Atlético Madrid für die Dienste des erst 19-jährigen Joáo Felix auf den Tisch. Doch was macht das "Wunderkind" so wertvoll? Der SPORTBUZZER stellt das Ausnahmetalent vor.

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Joao Felix ist der neue Top-Star von Atlético Madrid. Der spanische Spitzenverein zog die Ausstiegsklausel in seinem Vertrag und überwies die unglaubliche Summe von 126 Millionen Euro an Benfica Lissabon. Damit zahlte der Klub so viel Geld, wie nie zuvor für einen Spieler. Zugleich ist er damit der viertteuerste Transfer aller Zeiten im Weltfußball.

Viele Frankfurt-Fans werden sich sicherlich noch an den Jungstar erinnern, als er in der vergangenen Europa-League-Saison im Viertelfinal-Hinspiel gegen Eintracht Franfkurt für einen Ex-Klub Benfica zauberte. Der 19-jährige schoss sich dabei sogar in die Geschichtsbücher des europäischen Fußballs. Dem Talent gelangen gegen die Eintracht im Hinspiel gleich drei Tore. Damit wurde er zum jüngsten Dreifachtorschützen in der Geschichte der Europa League. Eintracht-Coach Adi Hütter adelte ihn nach dem Spiel: "Portugal kann stolz sein, wieder solch ein Jahrhunderttalent zu haben." In seiner Heimat Portugal wird der Offensivspieler als "Wunderkind" gefeiert.

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Der SPORTBUZZER blickt auf die Mega-Transfers der Fußball-Geschichte. © imago
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Jugend beim FC Porto - Starke Quote für Benfica

Das Mega-Talent stammt aus der Jugend des FC Porto und wechselte bereits im Alter von 16 Jahren in die U17-Mannschaft von Benfica. In der Jugendakademie der "Adler" entwickelte er sich prächtig und wurde im Sommer 2018 erstmals in die Profimannschaft berufen. In seinen 26 Spielen für Benfica in der portugiesischen Liga NOS gelangen ihm beachtliche 15 Tore und neun Vorlagen.

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Starke Technik und Spielfreude - Konkurrenz bei Atlético deutlich größer

Der Rechtsfuß spielte bei Benfica oft als hängende Spitze in der Offensive, sein Spiel lebt von seiner starken Technik und seiner unglaublichen Abgeklärtheit vor dem Tor. Dazu kommt die Spielfreude und die Leichtigkeit, mit der er seine Gegenspieler reihenweise stehen lässt. Auch wegen Joáo Felix wurde Benfica am Ende der Saison portugiesischer Meister. Bei Atlético spielt er in der Primera Division allerdings gegen weitaus stärke Gegner als in der Liga NOS. Auch die Konkurrenzsituation innerhalb des Teams ist eine ganz andere. In der Offensive muss er sich gegen gestandene Spieler wie Diego Costa, Alvaro Morata, Thomas Lemar oder auch den wechselwilligen Antoine Griezmann behaupten.

Übigens: Auch der FC Bayern soll einem portugiesischen Medienbericht zufolge Interesse an einer Verpflichtung gehabt haben. Den Zuschlag sicherte sich jedoch Atlético Madrid - und noch dazu eine Menge Aufmerksamkeit.

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