04. Mai 2021 / 18:55 Uhr

DFB-Direktor Bierhoff: "Weg frei" für Gespräche mit Hansi Flick als Löw-Nachfolger

DFB-Direktor Bierhoff: "Weg frei" für Gespräche mit Hansi Flick als Löw-Nachfolger

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
DFB-Direktor und sein Wunsch-Bundestrainer: Oliver Bierhoff (links) und Hansi Flick.
DFB-Direktor und sein Wunsch-Bundestrainer: Oliver Bierhoff (links) und Hansi Flick. © IMAGO / Philippe Ruiz / Team2 (Montage)
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Noch-Bayern-Trainer Hansi Flick ist der Wunschkandidat des DFB für die Nachfolge von Joachim Löw als Bundestrainer. Das erklärte Direktor Oliver Bierhoff in einem Podcast, der am Dienstag veröffentlicht wurde. 

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DFB-Direktor Oliver Bierhoff sieht den scheidenden Bayern-Trainer Hansi Flick als Favorit für die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw in diesem Sommer. "Das kann man so sagen. Jetzt ist der Weg frei, sich mit ihm zu unterhalten. Ich kenne ihn ja. Hansi würde einen hervorragenden Bundestrainer abgeben", sagte Bierhoff im Podcast "Phrasenmäher", den die Bild am Dienstag veröffentlichte. Es sei "gut, dass sich Dinge nicht in die Länge ziehen".

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Bierhoff gab als Ziel vor, die Bundestrainer-Frage bis zum Start der paneuropäischen EM am 11. Juni regeln zu wollen. "Jetzt habe ich mal die Information, dass man sich mit Hansi unterhalten kann. Zunächst freue ich mich erstmal, dass diese Option gegeben ist", erklärte der DFB-Direktor. Löw wird seinen Posten nach dem bevorstehenden Turnier nach 15 Jahren abgeben.

Der DFB ist Hansi Flick als Arbeitgeber nicht fremd: Von 2006 bis 2014 war der 56-Jährige der Assistent des scheidenden Bundestrainers Joachim Löw. Gemeinsam wurden die beiden 2014 mit der Nationalmannschaft Weltmeister. Mit dem FC Bayern, den Flick 2019 zunächst interimsweise als Trainer übernommen hatte, holte der DFB-Wunschkandidat 2020 das Triple aus Champions League, Meisterschaft und DFB-Pokal.

Bierhoff über eigene Situation: "Die letzten Jahre waren auch anstrengend"

Zu seinem eigenen Vertrag wollte Bierhoff nicht allzu viel sagen. Er könne nicht garantieren, dass er seinen bis 2024 laufenden Vertrag erfülle. "Weiß ich nicht, ich meine, die letzten Jahre waren auch anstrengend. Ich habe einen Vertrag bis 2024". Auf die Nachfrage, ob er versprechen könne, bis zum Vertragsende auf seinem Posten zu bleiben, sagte Bierhoff: "Das kann ich nicht, nein. In der Schnelllebigkeit des Fußballs ist das ja eh nicht möglich." Er habe zwar "keinen Plan B", es könne aber prinzipiell "alles passieren", schilderte Bierhoff. Vom sportlichen Abschneiden der Nationalmannschaft bei der EM 2021 wolle er die eigene Zukunft nicht abhängig machen, verdeutlichte Bierhoff.