15. April 2019 / 09:54 Uhr

Werder-Shootingstar Johannes Eggestein: Deshalb sagte er dem FC Bayern ab

Werder-Shootingstar Johannes Eggestein: Deshalb sagte er dem FC Bayern ab

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Johannes Eggestein hat in der Jugend ein Angebot des FC Bayern ausgeschlagen.
Johannes Eggestein hat in der Jugend ein Angebot des FC Bayern ausgeschlagen. © imago/DeFodi
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Die Brüder Maxi Eggestein und Johannes Eggestein verlängerten kürzlich ihre Verträge bei Werder Bremen. Beide wechselten in jungen Jahren vom TSV Havelse in die Hansestadt. Dabei hatte Johannes Eggestein damals sogar ein Angebot vom FC Bayern.

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Johannes Eggestein gilt als eines der größten Talente in der Bundesliga. Werder Bremen holte den damals 15-Jährigen 2015 ablösefrei aus der U17 des TSV Havelse an die Weser. Zwei Jahre zuvor war bereits sein älterer Bruder Maxi vom TSV Havelse zu den "Grün-Weißen" gewechselt. Johannes Eggestein sagte damals namhaften Klubs ab. Auch dem FC Bayern gab er einen Korb, die sich sehr um das Sturmtalent bemüht hatten. "Für mich war trotzdem klar, dass ich zu Werder gehe. Dorthin, wo Maxi war und gute Erfahrungen gesammelt hatte", sagte er im Interview mit dem Kicker.

"Es war immer mein Vorteil, dass ich einen großen Bruder hatte. Nicht nur auf den Fußball bezogen, sondern zum Beispiel auch auf die Schule. Er hatte überall schon Erfahrungen gesammelt, von denen ich profitieren konnte. Deshalb ist mir manches ein wenig leichter gefallen", erklärte er.

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In der vergangen Woche verkündeten beide Eggestein-Brüder ihre Vertragsverlängerung bei den "Grün-Weißen". Insbesondere Maxi Eggestein soll attraktive Angebote anderer Klubs gehabt haben, auch der BVB soll sich sehr um den 22-Jährigen bemüht haben. Johannes Eggestein spielt anders als sein Bruder nicht im Mittelfeld sondern im Angriff der Bremer. Seine Bilanz in dieser Saison: vier Tore und drei Vorlagen in 24 Pflichtspielen. Er wil weiter an sich arbeiten und seinen drei Idolen nacheifern. "Es gab zwei, drei Stürmertypen, die mir immer imponiert haben. Ailton zum Beispiel, auch Luca Toni und Roy Makaay. Von denen wollte ich mir etwas abgucken."

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Beide Brüder können sich vorstellen den "Grün-Weißen" langfristig die Treue zu halten. "So eine Geschichte, wie sie beispielsweise Steven Gerrard bei Liverpool geschrieben hat, finden Maxi und ich natürlich schön und interessant. Auch wenn das ein großer Name ist, mit dem wir uns nicht vergleichen. Aber so jemand ist schon ein Vorbild", sagte Johannes Eggestein.

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Johannes Eggestein hofft auf Einzug ins DFB-Pokalfinale

In den kommende Woche stehen für die beiden Jungprofis gleich zwei Spiele gegen den FC Bayern an. Zuerst sind sie am Samstag in München in der Liga gefordert, am Mittwoch muss der Rekordmeister dann in Bremen zum DFB-Pokalhalbfinale antreten. Johannes Eggestein hofft auf den großen Coup gegen den FC Bayern im Pokal. "Das wäre ein Highlight und das Finale dann auch noch mal. Und es war ja nicht von einer Bedingung die Rede, dass wir in der Liga vorher bei den Bayern verlieren müssen ..."

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