30. März 2019 / 16:04 Uhr

Joker Julius Düker schießt Eintracht Braunschweig in der Nachspielzeit zum Remis

Joker Julius Düker schießt Eintracht Braunschweig in der Nachspielzeit zum Remis

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Stephan Fürstner und Eintracht Braunschweig retteten einen Punkt gegen 1860.
Stephan Fürstner und Eintracht Braunschweig retteten einen Punkt gegen 1860. © imago images / Hübner
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1860 München konnte die 1:0-Führung gegen Eintracht Braunschweig nicht über die Zeit bringen. In der Nachspielzeit traf der eingewechselte Julius Düker zum Ausgleich.

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Noch mal davongekommen: Durch ein 1:1 (0:0) gegen 1860 München blieb Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen. wieder größer geworden ist. Die Blau-Gelben bleiben damit auf einem Nichtabstiegsplatz.

Die auf drei Positionen veränderte Eintracht-Elf brauchte etwas, um in die Partie zu kommen. Dabei war ein Abseitstor von Manuel Janzer (18.) so etwas wie die Initialzündung. Angesichts der klaren Abseitsstellung war es verwunderlich, warum der Schiedsrichter-Assistent erst mit ganz viel Verzögerung die Fahne hob. Es war nicht die einzige eigenartige Entscheidung des schwachen Schiri-Teams.

Die Löwen in Noten: Die Einzelkritik zum Spiel gegen 1860 München:

Jasmin Fejzic: Schenkte Lotte zu Beginn eine (folgenlose) Ecke. Bekam nahezu nichts aufs Tor, absolut sicher und mit gutem Stellungsspiel. Note: 2,5. Zur Galerie
Jasmin Fejzic: Schenkte Lotte zu Beginn eine (folgenlose) Ecke. Bekam nahezu nichts aufs Tor, absolut sicher und mit gutem Stellungsspiel. Note: 2,5. ©
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1860 schockt Eintracht mit Freistoß

Doch zurück zu den Braunschweigern: Die hatten durch Mike Feigenspan (23.) und Janzer (27.) weitere Gelegenheiten. Janzer hatte dabei das fast sichere 1:0 auf dem Fuß, schoss aber über das fast leere Tor.Die ballsicheren Braunschweiger waren klar überlegen, hatten gefühlt mindestens 80 Prozent Ballbesitz und ließen 1860 keine Luft zum Durchatmen. Was fehlte, war lediglich die längst überfällige Führung.

In der zweiten Hälfte wurde die Überlegenheit der Gastgeber zwar noch deutlicher, es fehlten aber klare Torgelegenheiten. Die hatte auch die Münchener nicht, sie trafen aber trotzdem das Tor. Eine Freistoßflanke von Philipp Steinhart ging an Freund und Feind vorbei in die lange Ecke (68.) – 0:1!

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Kessel verpasst kurz vor Schluss sogar das 2:1

Auf einen Schlag war das ganze Selbstvertrauen weg. Benjamin Kindsvater hätte nach einem Konter für die Gäste sogar nachlegen können (72.). Braunschweig bemühte sich zwar und fuhr mit drei neuen Stürmern Angriff auf Angriff. Das Anrennen wurde spät belohnt, als der eingewechselte Julius Düker in der 90. Minute eine Flanke von Niko Kijewski zum 1:1 einköpfte. Benjamin Kessel hatte in der Nachspielzeit aus spitzem Winkel sogar noch das 2:1 auf dem Fuß – das wäre des Guten aber wahrscheinlich ein bisschen zu viel gewesen.

Das sind die nächsten Spiele von Eintracht Braunschweig in der 3. Liga:

37. Spieltag (11. Mai 2019, 13.30 Uhr): Hallescher FC - Eintracht Braunschweig  Zur Galerie
37. Spieltag (11. Mai 2019, 13.30 Uhr): Hallescher FC - Eintracht Braunschweig  ©

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