14. März 2021 / 18:40 Uhr

Joker Sohm sticht und bringt Dynamo Dresden zurück ins Spiel

Joker Sohm sticht und bringt Dynamo Dresden zurück ins Spiel

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Dynamo-Joker Pascal Sohm jubelt in der 62. Minute überglücklich nach seinem wichtigen Treffer zum 1:1. 
Dynamo-Joker Pascal Sohm jubelt in der 62. Minute überglücklich nach seinem wichtigen Treffer zum 1:1.  © dpa
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Der SGD-Angreifer kommt von der Bank und sammelt gegen Saarbrücken im Wettstreit mit seinem Widersacher Philipp Hosiner Pluspunkte. Doch dabei hatte er einen wichtigen Helfer.

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Dresden. Mit seinem fünften Saisontreffer sorgte Pascal Sohm gegen Saarbrücken für den 1:1-Ausgleich. Er rettete Dynamo Dresden damit letztlich einen wichtigen Punkt im Aufstiegsrennen. Sehr schwer zu machen war das Abstaubertor freilich nicht – viel schwieriger war die Vorbereitung durch Ransford-Yeboah Königsdörffer, der sich mit dem Ball gekonnt an Marin Sverko vorbei drehte und antrittsschnell in den Strafraum eindrang, ehe er in die Mitte zum freien Sohm flankte.

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Der Torschütze wusste das auch zu würdigen: „,Ransy’ hat es zuvor super gemacht mit seinem Solo – am Ende lauere ich nur im richtigen Raum, am richtigen Platz und muss den Ball nur noch reinschieben. So ein Tor wollte ich immer schon mal machen, den Ball einfach mal nur über die Linie drücken.“ Er sei mega happy, dass er wieder getroffen habe, so Sohm. Der Ex-Hallenser konnte sich mit seinem Jokertor auch wieder für die Rückkehr in die Startelf empfehlen. Den Platz neben dem derzeit gesetzten Christoph Daferner hatte er vor dem Saarbrücken-Spiel dreimal Philipp Hosiner überlassen und auch gegen die Kwasniok-Elf zunächst 45 Minuten auf der Bank schmoren müssen.

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Die SG Dynamo Dresden und der 1. FC Saarbrücken trennen sich 1:1-Unentschieden. Zur Galerie
Die SG Dynamo Dresden und der 1. FC Saarbrücken trennen sich 1:1-Unentschieden. ©

Dass es in der zweiten Halbzeit bei Dynamo besser lief, lag sicher nicht nur an Sohms Einwechslung, sondern auch am Mut, den die anfangs so reservierte Mannschaft mit Wiederanpfiff, aber noch mehr nach dem Ausgleich zeigte. „Da haben wir brutal nach vorn gespielt, haben uns mehr Chancen herausgespielt als zuvor“, sagte Sohm. Mit „offenem Visier“ sei man nun zu Werke gegangen: „Das war das Entscheidende, wo die Leistungskurve dann ein Stück weit nach oben ging.“

Trotz der späten Möglichkeiten für Tim Knipping, Julius Kade und Jonathan Meier erkannte Sohm an, dass das Unentschieden gerecht war: „Wir müssen unterm Strich damit leben. Ich glaube, wenn man das Spiel objektiv betrachtet, hatten wir als auch Saarbrücken noch Chancen. Es hätte in die eine, aber auch die andere Richtung laufen können.“