15. April 2019 / 22:49 Uhr

Last-Minute-Erlösung: Wintzheimer rettet HSV wichtigen Punkt in Köln - Wolf: "Leben noch"

Last-Minute-Erlösung: Wintzheimer rettet HSV wichtigen Punkt in Köln - Wolf: "Leben noch"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Manuel Wintzheimer hat dem HSV im Topspiel gegen den 1. FC Köln einen Punkt gerettet.
Manuel Wintzheimer hat dem HSV im Topspiel gegen den 1. FC Köln einen Punkt gerettet. © dpa
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Spannung in der 2. Liga: Mit einem Last-Minute-Treffer hat Stürmer Manuel Wintzheimer dem Hamburger SV einen wichtigen Punkt im Aufstiegskampf beim 1. FC Köln gesichert. Die Kölner führten lange, ließen in der Schlussphase allerdings stark nach.

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Der 1. FC Köln und der Hamburger SV haben sich im Top-Duell der 2. Bundesliga unentschieden getrennt. Der eingewechselte Manuel Wintzheimer (85. Minute) rettete am Montag dem HSV mit seinem Treffer zum 1:1 (0:1)-Endstand einen wichtigen Punkt im Kampf um den Aufstieg. Der Tabellenführer aus Köln war vor der Pause durch Dominick Drexlers (26.) neuntes Saisontor in Führung gegangen. Der ersatzgeschwächte Tabellenzweite aus dem Norden hatte sich das Remis durch eine starke zweite Halbzeit verdient.

Nach dem achten Spiel ohne Niederlage haben die Kölner zum Abschluss des 29. Spieltages weiter sieben Punkte Vorsprung auf die Hamburger und zehn Zähler mehr als Union Berlin auf dem Aufstiegsrelegationsplatz. Die Hanseaten blieben zwar in der vierten Partie nacheinander ohne Sieg, hielten Union aber mit drei Punkten auf Abstand.

Der HSV in der Einzelkritik gegen den 1. FC Köln

Der Hamburger SV hat dank Manuel Wintzheimer einen Punkt gegen den Tabellenführer 1. FC Köln geholt. Alle HSV-Spieler hier in der Einzelkritik. Zur Galerie
Der Hamburger SV hat dank Manuel Wintzheimer einen Punkt gegen den Tabellenführer 1. FC Köln geholt. Alle HSV-Spieler hier in der Einzelkritik. ©
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Köln-Trainer Anfang sauer über Schiedsrichter

Es ist sehr ärgerlich, so spät das Gegentor noch zu bekommen", sagte Köln-Torschütze Drexler. "Jetzt haben wir zum zweiten Mal in Folge einen Sieg hergeschenkt. Ein Spitzenspiel vor ausverkauftem Haus musst du natürlich gewinnen." Trainer Markus Anfang war sauer auf die Leistung des Schiedsrichters, der HSV-Spieler Gideon Jung trotz wiederholten Foulspiels keine Gelb-Rote-Karte zeigte: "Das war ein Ping-Pong-Tor. Der fällt ihm genau vor die Füße. Es war heute sehr schwierig, an mich zu halten. Der HSV hätte zu dem Zeitpunkt nicht mehr mit elf Spielern auf den Platz stehen dürfen. Am Ende hat etwas die Kraft gefehlt."

Happy war dagegen Joker-Torschütze Wintzheimer: "Das fühlt sich sehr gut an, dass wir noch den Punkt geholt haben", sagte der 20-Jährige. "Ich bin froh über das Tor. Erstmal zählt, dass ich das Tor für die Mannschaft gemacht habe." HSV-Trainer Hannes Wolf war ebenfalls glücklich: "Wir leben noch", sagte der Coach.

50 ehemalige Spieler des Hamburger SV – und was aus ihnen wurde

Stig Töfting, Ruud van Nistelrooy, Anthony Yeboah und Rafael van der Vaart – vier absolute HSV-Legenden. Doch was machen sie heute? Wir haben die Wege von 50 ehemaligen Spielern des Hamburger SV weiterverfolgt – zum Durchklicken: DAS machen die Ex-Stars heute. Zur Galerie
Stig Töfting, Ruud van Nistelrooy, Anthony Yeboah und Rafael van der Vaart – vier absolute HSV-Legenden. Doch was machen sie heute? Wir haben die Wege von 50 ehemaligen Spielern des Hamburger SV weiterverfolgt – zum Durchklicken: DAS machen die Ex-Stars heute. ©

Köln rettet Sieg gegen Hamburg nicht über die Zeit

Auf der Kölner Bank hatte Anfang Platz genommen, nachdem sein Vater Dieter sich nach dem am Mittwoch erlittenen Herzinfarkt zumindest auf dem Weg der Besserung befindet. Für das Spiel der Absteiger und Top-Favoriten hatten die Kölner 150.000 Kartenanfragen erhalten.

Während die Kölner in Bestbesetzung antreten konnten, musste der HSV in den verletzten Pierre-Michel Lasogga und Aaron Hunt sowie dem gesperrten Lewis Holtby seine drei wohl namhaftesten Spieler ersetzen. Für den zum FC Bayern München wechselnden Jungstar Fiete Arp war auch als letzter gesunder Stürmer kein Platz im Kader. Wolf begann lieber mit Spielmacher Berkay Özcan als sogenannter falscher Neun.

Mehr zu Köln gegen HSV

Der Ex-Stuttgarter fand aber kaum ins Spiel. Das dominierten die Kölner, die in einer umkämpften, aber chancenarmen ersten Halbzeit jedoch eine Standard-Situation zur Führung brauchten: Nach einem Eckball von Johannes Geis, verlängerte Marco Höger und Drexler drückte den Ball aus zwei Metern über die Linie.

Nach der Pause übernahm der HSV mehr und mehr die Spiel-Kontrolle. Die Gäste agierten nun mutiger, die Kölner standen zu tief. Die erste echte Chance der Hamburger hatte ihr Bester, Bakery Jatta, der nach Hereingabe von Khaled Narey knapp danebenschoss (53.). Die zweite hatte der Gambier auch, als er nach starkem Solo zu eigensinnig war und verzog (69.). *Doch dann kam Wintzheimer. *

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