12. Juni 2019 / 09:47 Uhr

Jonas Schomburg läuft in die Weltspitze - Justus Nieschlag landet in Leeds auf Rang 21

Jonas Schomburg läuft in die Weltspitze - Justus Nieschlag landet in Leeds auf Rang 21

Matthias Abromeit
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Jonas Schomburg belegt in Leeds den zehnten Platz.
Jonas Schomburg belegt in Leeds den zehnten Platz. © Petko Beier/ITU Media
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„Das war das wohl beste Starterfeld seit drei Jahren“, sagte Jonas Schomburg nach dem Zieleinlauf. Er darf sich über eine Platzierung in den Top-Ten freuen. Der Lehrter Justus Nieschlag war in Leeds ebenfalls zufrieden.

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Jonas Schomburg von den Wasserfreunden 98 Hannover ist in der Weltspitze angekommen. Beim vierten Rennen der World-Triathlon-Serie (WTS) im britischen Leeds kam er auf der olympischen Distanz (1,5 – 40 – 10 Kilometer) nach 1:45:52 Stunden als Zehnter ins Ziel, 40 Sekunden hinter dem australischen Sieger Jacob Birdwhistle. Justus Nieschlag (Lehrter SV) landete nach 1:47:17 Stunden auf Rang 21.

"Ich bin super happy"

Das WTS-Rennen von Leeds gehörte schon zuvor zu den Lieblingswettkämpfen von Schomburg. Nun noch mehr. „Das war das wohl beste Starterfeld seit drei Jahren“, sagte Schomburg. Ausnahmslos alle aus den Top 10 der Weltrangliste waren am Start. Mit der drittbesten Schwimmzeit stieg er nach 17:26 Minuten aus dem Waterloo-Lake. „Aber ich war in allen drei Disziplinen vorne mit dabei“, sagte der gebürtige Langenhagener. Auch von der früheren Laufschwäche war nichts mehr zu sehen. Bei der letzten Disziplin verteidigte er seinen zehnten Platz. „Ich bin super happy. Das gab wichtige Punkte für die Olympiaqualifikation“, sagte Schomburg. Im Qualifikationsranking machte er einen Sprung um acht Plätze auf Rang acht.

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Nieschlag kämpft mit seinen Beinen

Nicht ganz zufrieden war Nieschlag. Nach Schwimmen und Radstrecke lag er noch fast gleichauf mit Schomburg. „Ich hatte heute aber nicht die Beine, um mich im vorderen Drittel der Radgruppe aufzuhalten. Kraft sparen im hinteren Feld der Gruppe war angesagt. Das bedeutet aber, dass man sein Tempo nicht selbst bestimmen kann“, sagte Nieschlag.

Auf den vier Laufrunden merkte er seine Beine und die Nachwehen einer Erkältung noch mehr und verlor fast anderthalb Minuten auf Schomburg. „Das Rennen war hochklassig besetzt. Daher kann ich mit meinem 21. Platz doch zufrieden sein. Aber das Ergebnis, das ich mir vorgenommen hatte, war es nicht“, sagte Nieschlag. Im Olympiaqualifikationsranking kletterte aber auch er, doch nur um drei Plätze auf Rang 45.

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