17. November 2020 / 09:36 Uhr

José Mourinho lästert über Länderspiele: "Corona-Testergebnisse nach Spielen und vieles mehr..."

José Mourinho lästert über Länderspiele: "Corona-Testergebnisse nach Spielen und vieles mehr..."

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
José Mourinho hat auf die Länderspielphase mit Sarkasmus reagiert.
José Mourinho hat auf die Länderspielphase mit Sarkasmus reagiert. © imago images/PA Images/Instagram
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Tottenham-Trainer José Mourinho ist offenbar kein Fan der Länderspielphase. Auf Instagram meldet sich der Portugiese nun gewohnt offen zu Wort - und filetiert die momentane Situation sarkastisch.

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Die derzeitige Länderspielphase stößt europaweit auf Kritik. Nicht zuletzt wegen der vielen Coronavirus-Infektionen bei Spielern und Funktionären verfolgen vor allem Klubvertreter die Reisen quer durch Europa angesichts immer größerer Infektionszahlen mit sorgenvollen Mienen. Auch José Mourinho ist kein Fan der momentanen Situation - wie der Trainer von Tottenham Hotspur bei Instagram durchblicken ließ.

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Der Portugiese postete ein Bild von sich an einem Fitnessgerät. Dazu schrieb er nicht ohne Sarkasmus: "Eine großartige Fußball-Woche. Große Emotionen bei den Länderspielen, großartige Freundschaftsspiele und totale Sicherheit." Der 57-Jährige, schon immer für klare Meinungen bekannt, ergänzte mit Blick auf die vergangenen, chaotischen Tage: "Corona-Testergebnisse nach Spielen, Unbekannte, die auf den Platz laufen, während die Mannschaften trainieren und vieles mehr..."

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Am Montag waren unter anderem zwei Spieler der Ukraine positiv auf das Coronavirus getestet worden, nachdem sie am Samstag noch gegen Deutschland im Einsatz waren. Bundestrainer Joachim Löw reagierte überrascht auf die Ergebnisse. "Die Testungen am Freitag und Samstag vor dem Spiel waren ja alle negativ. Unserer Arzt hat uns versichert, dass wir keine Angst haben brauchen. Wenn ein Spieler an dem Tag negativ ist, sei er nicht infektiös und kann keine anderen Spieler anstecken. Für uns bleibt es dabei: Wir versuchen uns strikt an die Regeln zu halten. Wir wurden gestern und heute nochmals getestet", sagte er vor dem Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien am Dienstag.

Für Vereinstrainer wie Mourinho bedeutet die Länderspielpause auch erschwerte Trainingsbedingungen. "Nach einer weiteren Einheit mit nur sechs Spielern ist es jetzt Zeit, mich um mich selbst zu kümmern", frotzelte der Portugiese, der auf viele Spieler verzichten muss, die sich zurzeit bei ihren Nationalmannschaften aufhalten. Die Spurs sind aktuell Tabellenzweiter und treffen am Samstag auf Vizemeister Manchester City - und Mourinhos Nemesis Pep Guardiola.