03. Dezember 2019 / 15:05 Uhr

Vor Rückkehr zu Manchester United: Spurs-Coach Mourinho zitiert Nelson Mandela - Solskjaer ohne Job-Sorgen

Vor Rückkehr zu Manchester United: Spurs-Coach Mourinho zitiert Nelson Mandela - Solskjaer ohne Job-Sorgen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Am Mittwochabend kommt es zum Wiedersehen von Tottenham-Trainer José Mourinho mit Ex-Klub Manchester United, wo Coach Ole Gunnar Solskjaer unter Druck steht. 
Am Mittwochabend kommt es zum Wiedersehen von Tottenham-Trainer José Mourinho mit Ex-Klub Manchester United, wo Coach Ole Gunnar Solskjaer unter Druck steht.  © imago images/Colorsport
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Am Mittwochabend kommt es zum Wiedersehen von José Mourinho und Manchester United. Sollte er mit Tottenham Hotspur an alter Wirkungsstätte gewinnen, könnte es für Trainer Ole Gunnar Solskjaer eng werden. Der Norweger bangt selbst jedoch nicht um seinen Job. 

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Tottenham-Trainer José Mourinho hat vor dem Spiel am Mittwoch beim englischen Rekordmeister Manchester United von seinem Ex-Verein geschwärmt. „Ins Old Trafford zurückzukehren bedeutet, an einen Ort zurückzukehren, an dem ich glücklich war“, sagte Mourinho am Dienstag. „Das kann ich sagen. Ich habe ein tolles Verhältnis zu den Manchester-United-Fans.“ Der Portugiese zitierte sogar Nelson Mandela, um auf die Erfahrungen bei seiner letzten Trainerstation zu verweisen: "Ich verliere nie. Entweder ich gewinne - oder ich lerne."

Mourinho trainierte Man United von Mai 2016 bis zu seiner Entlassung im Dezember 2018. Er gewann mit den Red Devils den Supercup, den Ligapokal und die Europa League. „Ich erwarte, dass man mir Respekt entgegenbringt, aber es ist mir auch klar, dass die United-Fans genau das Gegenteil von dem wollen, was ich will“, erklärte Mourinho vor seiner Rückkehr. „Ich will, dass Tottenham gewinnt. Während des Spiels erwarte ich also, dass sie mich vergessen und ihre Mannschaft unterstützen und versuchen, das Ergebnis zu holen, das sie wollen.

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Sein Nachfolger, Ole Gunnar Solskjaer, der zunächst als Interimstrainer übernommen hatte und schließlich zur dauerhaften Lösung wurde, steht mittlerweile ebenfalls stark in der Kritik. In der Tabelle steht seine Mannschaft auf einem unzureichenden neunten Platz, holte dabei 18 Punkte in 14 Spielen, weniger waren es zuletzt in der Saison 1988/89. Aus den letzten drei Spielen holte seine Mannschaft nur zwei Unentschieden, in der Europa League blamierte sich eine von ihm aufgebotene Bubi-Truppe in Kasachstan zudem beim FC Astana.

Solskjaer fürchtet nicht um seinen Job bei United

Obwohl in der Premier League gerade die sogenannte "sacking season" begonnen hat, fürchtet der Norweger jedoch nicht um seinen Job. Dabei hat United mit Tottenham am Mittwoch und Meister Manchester City am Samstag zwei Gegner vor der Brust, die alles andere als Laufkundschaft sind. "Das macht mich aber nicht mehr besorgt", sagte Solskjaer am Dienstag, "ich fokussiere mich nur auf meinen Job, das ist alles, was ich tun kann." In englischen Medien wird der zuletzt bei Tottenham Hotspur entlassende Mauricio Pochettino bereits als möglicher Nachfolgekandidat gehandelt. Doch Solskjaer gibt sich optimistisch für die beiden kommenden Spiele, die bei schlechtem Ausgang womöglich schon sein Aus bedeuten könnten: "Wir konnten bereits gute Resultate gegen die Topteams erzielen, und wir haben auch einen Plan für Mittwochabend."

Spurs-Trainer Josè Mourinho über seine Rückkehr nach Manchester

Mourinho wird das zu verhindern versuchen. Seine Zeit in Manchester bezeichnete der 56-Jährige im Übrigen als lehrreich. Nach der Trennung arbeitete er zunächst als TV-Experte - und genoss bei einem Auftritt in Manchester eine freundliche Begrüßung der Fans. „Ich fühlte mich wirklich geehrt von so einem wunderbaren Empfang“, berichtete Mourinho. Für Mittwoch rechnet er allerdings mit einem weniger euphorischen Empfang der Man-United-Anhänger, schließlich komme er als gegnerischer Trainer ins Stadion.

Mourinho: "Ich mag die großen Spiele"

Tottenham Hotspur liegt als Fünfter der Premier-League-Tabelle vier Plätze vor dem Neunten Man United. Mourinhos Spurs haben allerdings nur zwei Punkte Vorsprung auf seinen Ex-Club. Das Duell ist damit nicht nur aus persönlicher, sondern auch aus sportlicher Sicht sehr interessant. „Ich mag die großen Spiele“, freute sich Mourinho. „Ich spiele gern gegen die besten Teams, und das ist das Wichtigste.“

"The Special One" - Das ist die Trainer-Karriere von José Mourinho in Bildern

Die erste Station von José Mourinho als Co-Trainer im Profibereich war der portugiesische Klub CF Estrela Amadora. Nach einem Jahr an der Westküste der iberischen Halbinsel ging es über die AD Ovarense zu den ersten namhaften Vereinen. Von Sporting Lissabon, über den FC Porto zog es The Special One dann zur ersten Größe außerhalb Portugals - und was für einer! An der Seite vom Engländer Sir Bobby Robson und später Louis van Gaal leitete er die Geschicke beim großen FC Barcelona. Und das mit Erfolg: In der Zeit von 1996 bis 2000 gewannen die Katalanen zwei Mal die Copa del Rey, zwei Mal die Meisterschaft und sogar den Europapokal der Pokalsieger.  Zur Galerie
Die erste Station von José Mourinho als Co-Trainer im Profibereich war der portugiesische Klub CF Estrela Amadora. Nach einem Jahr an der Westküste der iberischen Halbinsel ging es über die AD Ovarense zu den ersten namhaften Vereinen. Von Sporting Lissabon, über den FC Porto zog es "The Special One" dann zur ersten Größe außerhalb Portugals - und was für einer! An der Seite vom Engländer Sir Bobby Robson und später Louis van Gaal leitete er die Geschicke beim großen FC Barcelona. Und das mit Erfolg: In der Zeit von 1996 bis 2000 gewannen die Katalanen zwei Mal die Copa del Rey, zwei Mal die Meisterschaft und sogar den Europapokal der Pokalsieger.  ©
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