06. Mai 2019 / 12:43 Uhr

"Macht dann keinen Spaß mehr": Josef Abbas kündigt Abschied bei Barsinghausen II an

"Macht dann keinen Spaß mehr": Josef Abbas kündigt Abschied bei Barsinghausen II an

Tobias Kurz
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Wennigsens Daniel Stein (links) spielt den Ball vor dem Barsinghäuser Hüssein Abbas weiter. Dessen Bruder Josef Abbas (eingekreist) hört nach der Saison als Trainer bei der Reserve von Basche auf.
Wennigsens Daniel Stein (links) spielt den Ball vor dem Barsinghäuser Hüssein Abbas weiter. Dessen Bruder Josef Abbas (eingekreist) hört nach der Saison als Trainer bei der Reserve von Basche auf. © deisterpics/Stefan Zwing/Jörg Zehrfeld
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Der TSV Wennigsen und TSV Barsinghausen II werden in der nächsten Saison wohl nicht mehr gegeneinander spielen. Und noch etwas ist nach dem 4:0 der Wennigser im Derby bekannt geworden: Josef Abbas hört als Trainer der Basche-Reserve auf.

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Für den TSV Wennigsen war es ein enorm wertvoller Schritt in Richtung Klassenerhalt, für die Reserve des TSV Barsinghausen ist der Abstieg aus der Kreisliga 3 nach der 0:4 im Nachbarschaftsduell kaum noch zu vermeiden. Bei drei ausstehenden Spielen ist der Rückstand auf das rettende Ufer mittlerweile auf sieben Punkte angewachsen. „So lange es noch rechnerisch möglich ist, werden wir alles reinhauen. Uns ist es wichtig, den Verein vernünftig zu repräsentieren“, betonte Basches Coach Josef Abbas dessen ungeachtet.

Woche für Woche auf der Suche

Für Abbas werden die letzten drei Partien der Saison zur Abschiedstournee an der Seitenlinie. Der Übungsleiter kündigte nach der Pleite in Wennigsen seinen Ausstieg zum Ende der Spielzeit an. „Es hat sich in der Rückrunde dahin entwickelt, dass ich nicht mehr als Trainer, sondern als Verwalter von Terminen fungiert habe. Wir mussten Woche für Woche gucken, wie wir am Sonntag elf Mann auf den Platz bekommen. Das macht dann keinen Spaß mehr“, erklärte er seine Entscheidung.

Bilder vom Spiel der Kreisliga 3 zwischen dem TSV Wennigsen und TSV Barsinghausen II

Wennigsens Dominic Kolditz (rechts) ist vor Barsinghausens Hüssein Abbas am Ball. Zur Galerie
Wennigsens Dominic Kolditz (rechts) ist vor Barsinghausens Hüssein Abbas am Ball. ©
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Auch in Wennigsen waren die Gäste mal wieder dünn besetzt, zu allem Überfluss mussten Jens Lemme und Dennis Voelkers noch vor der Pause verletzt raus. Die Stimmung im Team habe unter der Personalnot und den Negativergebnissen gelitten, verriet Abbas – ungewiss, wie es in der kommenden Saison für die Reserve des TSV weitergeht.

Ein großer Schritt

Während der Tabellenvorletzte auf die 1. Kreisklasse zusteuert, machten die Wennigser durch den Heimerfolg einen gewaltigen Satz in Richtung Ligaverbleib. „Wir haben uns jetzt eine super Ausgangslage erarbeitet“, freute sich Trainer Jan Bornschein und bilanzierte: „Der Sieg war auch in der Höhe absolut verdient. Wir hätten am Ende sogar noch mehr Tore machen müssen.“

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Björn Fischer durchbrach die holprige Anfangsphase mit dem 1:0 (28.). „Das war ein Brustlöser. Danach lief die Maschinerie“, meinte Bornschein, der selbst als Torhüter auf dem Platz stand. Alex Neumann legte prompt das 2:0 nach (30.). Nach der Pause erhöhte wieder Neumann nach feiner Kombination auf 3:0 (46.), Daniel Stein machte kurz vor Schluss nach schöner Einzelleistung den Deckel drauf (86.).

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