20. November 2020 / 06:11 Uhr

Kimmich-Arzt gibt Entwarnung nach OP: Schnelles Comeback für Bayern-Star möglich

Kimmich-Arzt gibt Entwarnung nach OP: Schnelles Comeback für Bayern-Star möglich

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gegen Borussia Dortmund erlitt Joshua Kimmich einen Meniskusriss und musste vom Feld begleitet werden.
Gegen Borussia Dortmund erlitt Joshua Kimmich einen Meniskusriss und musste vom Feld begleitet werden. © imago/Sven Simon
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Aufatmen in München: Mittelfeldstratege Joshua Kimmich hat seine Meniskus-Operation offenbar gut überstanden. Professor Christian Fink, der den Nationalspieler operiert hat, gab in einem Interview mit dem "Münchener Merkur" Entwarnung und stellt ein zeitnahes Comeback in Aussicht.

Diese Aussagen von Joshua Kimmichs Arzt Professor Christian Fink dürften beim FC Bayern und unter den Fans einige Steine von den Herzen fallen lassen. Im Interview mit dem Münchner Merkur verriet der Mediziner, dass die Meniskus-Operation des 26 Jahre alten Mittelfeldspielers gut verlaufen und auch nicht so gravierend gewesen sei.

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Weil der gerissene Teil des Muskels "im Gelenk eingeklemmt gewesen" sei, habe er ein kleines Stück des Muskels entfernen müssen, erklärte der Arzt. Die OP sei unumgänglich gewesen, er habe den Meniskus deshalb aber auch nicht reparieren müssen. "Dadurch muss nichts wirklich heilen, sondern sich nur das Knie an die neue Situation gewöhnen", sagte Fink außerdem über die Verletzung Kimmichs, die dieser sich im Topspiel gegen Borussia Dortmund (3:2) vor der Länderspielpause zugezogen hat.

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Für den Nationalspieler, der bei der "Schmach von Sevilla", dem 0:6 der DFB-Elf gegen Spanien, schmerzlich vermisst wurde, bedeutet das laut Fink eine gute Chance, schon bald wieder mit seinen Kollegen vom FC Bayern auf dem Platz stehen zu können. "Junges Alter, gute Muskulatur und keine zusätzlichen Schäden im Knie sind immer eine gute Voraussetzung. All das liegt hier in diesem Fall vor", erklärte er. Ein Kimmich-Comeback bereits im Januar sei deshalb möglich.