17. Oktober 2020 / 21:46 Uhr

Kimmich und Belastungssteuerung: Bayern-Trainer Flick erklärt die Herausforderungen vor dem CL-Start

Kimmich und Belastungssteuerung: Bayern-Trainer Flick erklärt die Herausforderungen vor dem CL-Start

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Trainer Hansi Flick startet mit seiner Mannschaft am Mittwoch gegen Atlético Madrid in die Champions League.
Bayern-Trainer Hansi Flick startet mit seiner Mannschaft am Mittwoch gegen Atlético Madrid in die Champions League. © imago images/Sven Simon
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Nach dem Pflichtsieg bei Arminia Bielefeld startet der FC Bayern die Vorbereitung auf den Auftakt in der Champions League. Kehrt Joshua Kimmich gegen Atlético Madrid zurück? Trainer Hansi Flick bezieht Stellung.

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Nachdem die Bundesliga-Pflichtaufgabe erledigt war, richtete man den Blick beim FC Bayern bereits auf die nächste große Herausforderung: Am Mittwoch startet mit der Partie gegen Atlético Madrid auch in der Champions League das Projekt Titelverteidigung. Die große Frage: Mit welchem Personal geht Trainer Hansi Flick das Duell mit dem spanischen Spitzenklub an. Beim 4:1 bei Arminia Bielefeld rotierte er im Vergleich zum 3:0 im DFB-Pokal gegen den 1. FC Düren seine Stars zurück in die Startelf, nahm satte neun nominelle Veränderungen vor. Der große Stabilisator im Mittelfeld aber fehlte: Joshua Kimmich blieb in München, wo seine Freundin das zweite Kind erwartet.

"Er ist gegen Atlético sehr wichtig. Ich hoffe, dass er dabei ist. Es ist ja auch ein Heimspiel, deshalb ist die Chance größer, dass er dabei ist. Er ist auch einer, der heute Morgen nach Bielefeld geflogen wäre und dann gleich wieder zurück – aber die Geburt des eigenen Kindes ist natürlich eine Sache, die man mitnehmen möchte. Das habe ich ihm auch angeboten", erklärte Flick nach der Partie bei Sky.

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Insgesamt wird das Thema angesichts des strammen Programms der kommenden Wochen vor allem Belastungssteuerung heißen - auch wenn die Spieler Flick in dieser Angelegenheit nicht unbedingt unterstützen. So machten es ihm die beiden Doppel-Torschützen Robert Lewandowski und Thomas Müller gegen Bielefeld schwer, sich für eine Auswechslung zu entscheiden. "Wir haben jetzt Optionen, gerade im Zentrum. Lewy hat heute schon signalisiert, dass er bereit wäre rauszugehen. Man versucht natürlich, alle durchzuwechseln, für die Belastungssteuerung. Ich habe auch bei Thomas überlegt, aber er war heute mit Lewy unser bester Spieler", erläuterte der Coach.