25. November 2021 / 13:35 Uhr

Nach Corona-Infektion: Diese Regeln gelten jetzt für Bayern-Star Joshua Kimmich

Nach Corona-Infektion: Diese Regeln gelten jetzt für Bayern-Star Joshua Kimmich

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Star Joshua Kimmich hat sich mit dem Coronavirus infiziert.
Bayern-Star Joshua Kimmich hat sich mit dem Coronavirus infiziert. © IMAGO/Sven Simon
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Joshua Kimmich befindet sich nach seiner Corona-Infektion in Quarantäne und wird dem FC Bayern weiter fehlen. Wann und wie kann sich der Nationalspieler freitesten? Wann gilt er als genesen? Und wann könnte er seinem Klub wieder zur Verfügung stehen? Diese Regeln gelten nun.

Nach seiner Corona-Infektion ist Joshua Kimmich wieder verstärkt in den Fokus der zunehmend emotional geführten Impfdebatte geraten. Der Nationalspieler, der im vergangenen Monat seinen vorläufigen Verzicht auf ein Vakzin erklärt hatte, befindet sich derzeit in Quarantäne und wird dem FC Bayern folglich vorerst weiterhin nicht zur Verfügung stehen. Doch wie könnte es jetzt für den 26-Jährigen weitergehen? Ein Überblick.

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Freitesten: Joshua Kimmich ist nicht geimpft. Er kann die Isolation bei asymptomatischem Krankheitsverlauf frühestens 14 Tage nach Erstnachweis des Erregers beenden. Ein negativer PCR- oder Antigentest ist hierfür notwendig. Der FC Bayern muss also nicht nur im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am Samstag, sondern auch beim Bundesliga-Klassiker in Dortmund am 4. Dezember auf den Mittelfeldspieler verzichten. Zum Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona am 8. Dezember könnte Kimmich zurückkehren, sofern er in Isolation keine Symptome aufweist. In solch einem Fall kann sich der Bayern-Profi frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden freitesten.

Genesenen-Status: Der Nationalspieler gilt nicht unmittelbar nach dem Ende der Quarantäne als genesen. Sein positiver PCR-Test muss mindestens 28 Tage zurückliegen und es dürfen keine Symptome mehr vorliegen. Kimmich besitzt den Genesenen-Status demnach frühestens kurz vor Weihnachten - wenn die Bundesliga Winterpause macht.

Corona-Impfung: Trotz Infektion kommt Kimmich auf Dauer nicht um den Corona-Piks herum, sofern er zu der Gruppe der Geimpften und Genesen gehören möchte. Denn liegt der Nachweis der Infektion mehr als sechs Monate zurück, wird der Bayern-Profi nicht mehr als genesen angesehen. Dann empfiehlt das Robert Koch-Institut eine Impfstoffdosis. Ende Mai könnte die Debatte um Deutschlands wohl berühmtesten Ungeimpften also neu aufkommen. Bundestrainer Hansi Flick hatte allerdings zuletzt aus einem persönlichen Gespräch mit Kimmich berichtet, wonach dessen Tendenz zum Impfen gehe.