06. Dezember 2021 / 19:52 Uhr

Bericht: Kein Comeback von Bayern-Star Joshua Kimmich gegen FC Barcelona

Bericht: Kein Comeback von Bayern-Star Joshua Kimmich gegen FC Barcelona

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Gegen den FC Barcelona wird es wohl noch nichts mit einem Comeback für Bayern-Antreiber Joshua Kimmich.
Gegen den FC Barcelona wird es wohl noch nichts mit einem Comeback für Bayern-Antreiber Joshua Kimmich. © IMAGO/ULMER Pressebildagentur
Anzeige

Der mit dem Coronavirus infizierte Joshua Kimmich ist beim FC Bayern München einem Bericht der "Bild" zufolge noch kein Kandidat für ein Comeback im Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona am Mittwoch. Kimmich wolle demnach aber am Samstag in Bundesliga-Partie gegen Mainz auf der Bank sitzen.

Der FC Bayern München wartet auf die Rückkehr von Nationalspieler Joshua Kimmich. Im abschließenden Champions-League-Gruppenspiel gegen den FC Barcelona am Mittwoch (21 Uhr, DAZN) wird der derzeit mit dem Coronavirus infizierte Mittelfeldspieler Informationen der Bild zufolge aber noch nicht sein Comeback geben. Demnach dürfe Kimmich im Falle eines negativen Tests zwar am Mittwoch die Quarantäne verlassen, solle danach aber zunächst Untersuchungen bei den Mannschaftsärzten absolvieren und das Training wieder aufnehmen. Der 26-Jährige wolle dann aber im Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen den FSV Mainz (15.30 Uhr, Sky) zumindest auf der Bank Platz nehmen.

Anzeige

Kimmichs Infektion war wenige Tage vor dem Bundesliga-Spiel der Münchener gegen Arminia Bielefeld (1:0) bekannt geworden. Er befand sich zu dem Zeitpunkt bereits in häuslicher Isolation, nachdem er Kontakt zu einer infizierten Person aus seinem privaten Umfeld gehabt hatte. Anfang November hatte Kimmich bereits von der Nationalmannschaft abreisen und sich in Quarantäne begeben müssen, weil er als Kontaktperson eines infizierten Mitspielers - wie sich später herausstellte, der geimpfte Bayern-Teamkollege Niklas Süle - eingestuft worden war. Darum fehlte Kimmich den Bayern nicht nur bei der 1:2-Niederlage beim FC Augsburg, sondern auch gegen Bielefeld, in der Champions League bei Dynamo Kiew (2:1) und zuletzt im Bundesliga-Spitzenspiel bei Borussia Dortmund (3:2).

Kimmich hatte Ende Oktober nach dem 4:0-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim in einem TV-Interview bestätigt, dass er sich aufgrund von Bedenken wegen möglicher Langzeitfolgen bislang nicht gegen das Coronavirus habe impfen lassen. Dies forcierte in den Tagen und Wochen darauf eine emotional geführte Debatte über die gesellschaftliche Verantwortung von Profifußballern in der Pandemie - und darüber, ob es eine Impfpflicht für die Spieler geben solle. Medienberichten zufolge setzt der FC Bayern zudem bei seinen ungeimpften Profis für die Dauer einer Quarantäne die Gehaltszahlungen aus. Die Klub-Bosse um den Vorstandsvorsitzenden Oliver Kahn haben sich öffentlich mehrfach für eine Impfung stark gemacht, ebenso Trainer Julian Nagelsmann, der sich trotz vollständiger Impfung im Oktober ebenfalls infiziert hatte.