30. September 2020 / 23:24 Uhr

Flick lobt Bayern-Matchwinner Kimmich nach Supercup-Titel: "Mentalität ist ganz besonders"

Flick lobt Bayern-Matchwinner Kimmich nach Supercup-Titel: "Mentalität ist ganz besonders"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Trainer Hansi Flick hat Joshua Kimmich nach dessen kuriosem Siegtreffer gegen Borussia Dortmund (kl. Foto) in den höchsten Tönen gelobt.
Bayern-Trainer Hansi Flick hat Joshua Kimmich nach dessen kuriosem Siegtreffer gegen Borussia Dortmund (kl. Foto) in den höchsten Tönen gelobt. © imago images/Getty/Montage
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Mit seinem späten Siegtreffer im Supercup gegen Borussia Dortmund sorgte Joshua Kimmich quasi im Alleingang für den fünften Titel des FC Bayern in diesem Kalenderjahr. Das Tor zeigte nicht nur aus Sicht von Trainer Hansi Flick, warum der Nationalspieler für die Bayern so wichtig ist wie kaum ein anderer Spieler.

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Dank Joshua Kimmich kann der FC Bayern München sich (mal wieder) über einen Titel freuen. Der Treffer des Nationalspielers zum 3:2 gegen Borussia Dortmund besiegelte den Münchner Supercup-Erfolg - und zeigte eindrucksvoll, warum Kimmich sich zum integralen Bestandteil der so erfolgreichen Bayern-Mannschaft entwickelt hat. "Er ist einfach ein Klasse-Spieler", lobte Kapitän Manuel Neuer im ZDF, nachdem der 25-Jährige den entscheidenden Treffer erst mit einem Ballgewinn eingeleitet hatte und das Spielgerät schließlich im zweiten Versuch mit einer Energieleistung förmlich ins Tor "gewollt" hatte.

Während BVB-Torwart Marwin Hitz mit dem dritten Bayern-Treffer noch lange nach dem Schlusspfiff haderte ("Ich komme da nicht mehr hin...") lobte Bayern-Trainer Hansi Flick Kimmich vor allem für dessen Einstellung. "Solange ich ihn kenne, ist seine Mentalität ganz besonders", betonte Flick. Der Mittelfeldspieler habe "ganz besondere Qualitäten und sei "auf einem richtig, richtig guten Weg, einer dieser Spieler zu sein, die diesen Verein prägen. Deshalb: absolutes Kompliment."

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Nachdem die Münchner zunächst eine scheinbar komfortable 2:0-Führung wieder aus der Hand gegeben hatten und der BVB näher am 3:2 schien als der Gastgeber, drehte Kimmich in der 82. Minute im Alleingang auf: er luchste Thomas Delaney im Mittelfeld den Ball ab, spielte Lewandowski auf dem rechten Flügel an, der wieder in die Mitte zurückgab. Dort scheiterte Kimmich zunächst am stark parierenden Hitz, im Fallen gelang es ihm mit einer irren Körper-Verrenkung aber, dem Leder noch einen entscheidenden Impuls zu geben, so dass es zum dritten FCB-Treffer einschlug.

Kimmich ist bei den Bayern ein Vielspieler, verpasste unter den letzten Bayern-Trainern Jupp Heynckes, Niko Kovac und eben Flick kaum eine Minute. Dieser erklärte, warum: "Ich überlege auch, wann kann ich ihn schonen kann, damit er mal eine Pause machen kann. Dann muss man aber auch mit seinem Ärger rechnen, denn er will immer auf dem Platz stehen." Hinsichtlich der hohen Belastung, der die Münchner in dieser Saison ausgesetzt sind, sagte der Nationalspieler selbst bei DAZN cool: "Das was auf uns zu kommt, merke ich noch nicht. Ich bin den Rhythmus gewohnt."