14. November 2019 / 14:17 Uhr

Joshua Kimmich über eine mögliche Guardiola-Rückkehr zum FC Bayern: "Würde mich nicht dagegen wehren"

Joshua Kimmich über eine mögliche Guardiola-Rückkehr zum FC Bayern: "Würde mich nicht dagegen wehren"

Dennis Ebbecke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Joshua Kimmich hätte gegen Bayern-Comeback von Pep Guardiola nichts einzuwenden. 
Joshua Kimmich hätte gegen Bayern-Comeback von Pep Guardiola nichts einzuwenden.  © imago images/Beautiful Sports/Montage
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Pep Guardiola führte den FC Bayern zwischen 2013 und 2016 zu drei Meisterschaften sowie zwei Pokalsiegen - und hatte großen Anteil an der positiven Entwicklung von Joshua Kimmich. Das hat der Nationalspieler bis heute nicht vergessen, wie seinen Worten bei der DFB-Pressekonferenz zu entnehmen war. 

Nach Informationen der Sport Bild wird eine Rückkehr von Manchester-City-Trainer Pep Guardiola zum FC Bayern in München zumindest intern diskutiert. Nach Ansicht von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus wäre ein Pep-Comeback ein Gewinn für die Bundesliga. Und auch Joshua Kimmich würde sich "nicht dagegen wehren", wie er im Rahmen der DFB-Pressekonferenz am Donnerstagmittag erklärt hat.

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Angesprochen auf das Guardiola-Gerücht fand der Nationalspieler ausschließlich positive Worte. "Ich kenne ihn, ich habe ihm viel zu verdanken. Er hat mich damals als Zweitligaspieler in der Champions League und der Bundesliga spielen lassen. Wir sind zusammen Double-Sieger geworden und nach dieser Saison wurde ich Nationalspieler."

Kimmich: "Ich weiß nicht, wie realistisch das ist"

Trotz der lobenden Worte in Richtung seines Ex-Trainers, der zwischen 2013 und 2016 mit den Bayern dreimal Meister und zweimal Pokalsieger wurde, gab Kimmich keine Prognose ab, ob es im Winter oder zur kommenden Saison tatsächlich einen zweiten Anlauf von Guardiola an der Säbener Straße geben könnte. "Ich weiß nicht, wie realistisch das ist oder wie der Plan von Bayern München mit Hansi Flick ist. Erst hatte man das Gefühl, dass nach der Länderspielpause ein neuer Trainer kommt. Jetzt haben wir beide Spiele gewonnen und jetzt hört man, dass es bis zum Winter oder sogar bis zum Sommer weitergehen wird", so der 24-Jährige. Wie da dann die Optionen seien, müsse der Verein entscheiden.

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Giovanni Trapattoni (1996-1998): In seinen zwei Jahren bei den Bayern schrieb der Italiener mit den legendären Sätzen "Was erlauben Strunz?" und "Ich habe fertig" im März 1998 Geschichte. In seiner ersten Saison konnte Bayern die deutsche Meisterschaft für sich entscheiden, kurz vor Ende von Trapattonis Amtszeit beim FCB gewannen sie auch den DFB-Pokal. Ab Sommer 1998 trainierte er dann den AC Florenz, wurde später unter anderem noch italienischer Nationaltrainer. ©

Der Vertrag des Coaches, der mit ManCity Liverpool und Co. in der Premier League aktuell hinterherläuft, läuft noch bis 2021. Dem Vernehmen nach würde er nach seiner Zeit in Manchester gerne eine Nationalmannschaft übernehmen. Allerdings: Wie die Bild berichtet, hat der Katalane seine Wohnung in der Münchener Innenstadt nie verkauft.

So äußert sich Kimmich zum Abschied von FCB-Präsident Uli Hoeneß

Während die Frage, ob und welcher Trainer den aktuellen Bayern-Interimscoach Flick ersetzen wird, noch offen ist, steht fest, dass Uli Hoeneß am Freitag im Rahmen der Jahreshauptversammlung als Präsident verabschiedet wird. Vor den Länderspielen gegen Weißrussland (Samstag, 20.45 Uhr) und Nordirland (Dienstag, 20.45 Uhr) äußerte sich Kimmich auch zu dieser Personalie und adelte Hoeneß als eine Persönlichkeit, die "den Verein über Jahre geprägt hat".

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Der Nationalspieler wies jedoch ebenso darauf hin, dass es immer eine Zeit danach gebe. "Aber im ersten Moment fehlt da natürlich was", so der ehemalige Profi von RB Leipzig.