02. Mai 2021 / 16:37 Uhr

JSG Concordia: Drei Lübecker Vereine kooperieren im Jugendbereich und gründen neue SG

JSG Concordia: Drei Lübecker Vereine kooperieren im Jugendbereich und gründen neue SG

Lisa Wittmaier
Lübecker Nachrichten
Die JSG Concordia Lübeck soll in den nächsten endgültig gegründet werden.
Die JSG Concordia Lübeck soll in den nächsten endgültig gegründet werden.
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SC Rapid Lübeck, SC Buntekuh und VfL Vorwerk sind die Gründungsmitglieder der JSG. Mit der Zusammenarbeit soll allen Kindern im Stadtteil die Möglichkeit geboten werden, Fussball zu spielen.

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SC Rapid Lübeck und SC Buntekuh entschieden sich bereits vor einiger Zeit für eine gemeinsame Zusammenarbeit im Jugendbereich und suchten dafür einen weiteren Verein. Dieser wurde nach vielen Gesprächen mit unterschiedlichen Vereinen mit VfL Vorwerk gefunden. Die Verantwortlichen stehen schließlich vor der Neugründung der JSG Concordia Lübeck. Einige letzte vertraglichen Details sind in den nächsten Tagen noch zu klären, bevor alle Funktionäre ihre Unterschrift unter den Gründungsvertrag setzen und der Weg für JSG frei ist.

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Über 20 Mannschaften schon in der ersten Saison

Der neue Verein wird von der G- bis zur A-Jugend mindestens eine Mannschaft in die neue Saison schicken, insgesamt werden in der ersten Spielzeit bereits 20 Teams gemeldet. Die bisherigen Jugendtrainer der Vereine werden weiterhin ihr Amt ausüben und ihr Kräfte bündeln, um den Kindern und Jugendlichen die bestmöglichen Entwicklung zu ermöglichen. Hauptziel der JSG ist, den Jugendfussball in Lübeck weiter aufrecht erhalten zu können und den jungen Kickern, unabhängig vom Talent, die Möglichkeit zu bieten dem Hobby nachgehen zukönnen.

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Spaß- und Leistungsfußball soll verbunden werden

„Ich bin echt froh und glücklich, dass wir in Zukunft zusammen einen Weg gehen wollen. Was für mich sehr wichtig ist, dass in unserer JSG für jedes Kind Platz ist. Natürlich wollen wir auch Leistungsfußball anbieten, aber es gibt auch Teams, bei denen die Kinder einfach nur Spaß haben sollen. Wir als Stadtteilvereine schicken keine Kinder weg, bei uns ist für jeden Platz. Aber natürlich ist das Ziel in den nächsten zwei bis drei Jahren im C- bis A-Jugend-Bereich Verbandsliga-Fußball aufwärts anzubieten," sagte Buntekuhs Markus Schwarz.

"Wir wollen keine Kinder ziehen lassen"

Auch Hans-Jürgen Peters vom VfL Vorwerk ist von der Idee begeistert: "Nachdem ich von Martin Armbruster von den Plänen der JSG erfahren habe, war ich gleich sehr interessiert. Zumal es für kleine Vereine wie den VfL immer schwieriger wird die Jahrgänge im Jugendbereich mit spielfähigen Mannschaften zu besetzen oder gar Kinder ziehen lassen muss, weil nur eine Handvoll gleichaltriger Kicker zu Verfügung stehen. Das Konzept war sehr überzeugend und ich habe dann mit unseren Jugendtrainern über die diese Möglichkeit gesprochen."