30. Dezember 2021 / 21:46 Uhr

Auf dem Fußballplatz reanimiert: So geht es Ole Trampenau nach seinem dramatischen Zusammenbruch heute

Auf dem Fußballplatz reanimiert: So geht es Ole Trampenau nach seinem dramatischen Zusammenbruch heute

Jan-Philipp Brömsen
Göttinger Tageblatt
Wie geht es dem JSG Hoher Hagen-Spieler Ole Trampenau nach seinem Kreislaufstillstand und anschl. Reanimation im Spätsommer?
Wieder im Trainingsdress: Nach starken Herzrhythmusstörungen brach Ole Trampenau in einem Juniorenspiel zusammen. Gut drei Monate später geht es ihm schon wieder viel besser. © Peter Heller
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Das war knapp: Nach starken Herzrhythmusstörungen brach Ole Trampenau von der JSG Hoher Hagen im September auf dem Fußballplatz zusammen. Ersthelfer retteten sein Leben. Wie geht es dem jungen Mann aus Güntersen heute?

Es war der 25. September, kurz vor 15 Uhr: Das Fußball-Kreisligaspiel der A-Junioren zwischen der TG Münden und der JSG Hoher Hagen werden Ole Trampenau und alle anderen Beteiligten wohl niemals vergessen. Der 17-Jährige brach kurz nach dem Seitenwechsel plötzlich auf dem Spielfeld zusammen, war bewusstlos und musste von Trainern und Eltern reanimiert werden. 

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Drei Monate nach dem dramatischen Zwischenfall spricht der Azubi aus Güntersen über seine Erkrankung am Herzen, die Erinnerungen an den Kollaps, die Zeit im Krankenhaus und seine Zukunftspläne. Mit dabei ist Friedrich-Georg Rehkop, stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer des Dransfelder SC, der das besagte Spiel am Mündener Rattwerder miterlebt hat.

Ersthelfer retten Trampenau das Leben

Hiobsbotschaften mussten beide Teams schon im ersten Abschnitt hinnehmen, denn ein Spieler der JSG schied nach wenigen Minuten mit einem Schlüsselbeinbruch aus. Ein Akteur der Mündener musste mit einer herausgesprungenen Kniescheibe ins Krankenhaus gebracht werden.

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Und dann passierte es: Anfang der zweiten Halbzeit sank Trampenau plötzlich wie vom Blitz getroffen zu Boden. Sofort liefen beide Trainer aufs Feld und leisteten Erste Hilfe. Eltern kamen hinzu. Trampenau war bewusstlos und musste mit Herz-Druck-Massagen reanimiert werden. „Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass mir meine Schwester nach der Halbzeit zugeblinzelt hat. Danach weiß ich nichts mehr“, erinnert sich der junge Fußballer.

Auf und neben dem Platz begann das große Bangen. Auch die Zuschauer am Rattwerder gingen nicht nach Hause. Es herrschte Stille. Jeder hoffte, dass Trampenau ein Lebenszeichen von sich gibt. Nach rund 30-minütiger Behandlung durch die herbeigerufenen Notärzte und dem unermüdlichen Einsatz der Ersthelfer war es geschafft. Der Zustand des 17-Jährigen hatte sich stabilisiert.

HIER lest ihr die ganze Geschichte (GT/ET+)