16. Juni 2021 / 10:42 Uhr

JSG Samtg. Niedernwöhren/Enzen startet Kooperation mit dem VfL Wolfsburg

JSG Samtg. Niedernwöhren/Enzen startet Kooperation mit dem VfL Wolfsburg

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Steffen Gramkow (links) und Frank Altewolf (rechts) freuen sich mit Jonas Garzke über die gemeinsame Kooperation. © Daniel Kultau
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Um den Jugendfußball zu stärken, hat sich die JSG Samtg. Niedernwöhren/Enzen einen starken Partner geholt. Der Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg soll den Schaumburgern durch sein Know-How helfen.

Die JSG Samtg. Niedernwöhren/Enzen hat einen neuen starken Partner. Die Spielgemeinschaft kooperiert ab sofort mit dem Bundesligisten VfL Wolfsburg. Davon sollen die Jugendfußballer, die Trainer und damit auch die Stammvereine langfristig profitieren. „Der VfL ist die beste Variante, um uns noch mehr Know-how reinzuholen“, freut sich JSG-Jugendleiter Frank Altewolf. „Wir wollen in Kontakt bleiben und uns austauschen“, erklärt Jonaz Garzke, der beim VfL Wolfsburg für die Vereinspartnerschaften zuständig ist.

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Die ersten Schritte haben die beiden JSG-Jugendleiter Altewolf und Steffen Gramkow Anfang des Jahres unternommen. Die Frage war, wie bestehenden Pläne noch unterfüttert werden könnten. „Wir haben uns dann mit dem Konzept des VfL Wolfsburg beschäftigt, haben uns ausgetauscht und gesehen, dass es ein Super-Paket ist“, so Altewolf. Eine zusätzliche Online-Veranstaltung des VfL rund um das Thema „Jugendfußball“ bestätigte die Schlussfolgerung.

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Konkret wird die Zusammenarbeit so aussehen, dass Fußballschulen, Funino-Festivals, Trainerschulungen und auch Besuche von Bundesliga-Spielen in der Volkswagen-Arena in Wolsfburg geplant sind. Die Ausbildung der Kinder beginnt somit schon beim Start in ihr Fußballerleben. „Gerade uns ist es ja auch wichtig, die Ausbildung an der Basis zu machen“, so Gramkow. So würden die Spieler aus den Stammvereinen, die dann im D-Junioren-Alter automatisch in die JSG kommen, schon besser ausgebildet sein.

Trotzdem ist es dem Duo auch wichtig, dass es weiterhin neben dem leistungsbezogenen Fußball in den ersten Mannschaften der einzelnen Jugendaltersklassen, auch Fußball „für die Breite“ in den zweiten Mannschaften gibt. Um diese bei Laune zu halten, möchte die JSG den Fokus möglichst früh auf die Funino-Spielform legen. „Die spielen wir sowieso schon bei den G-Junioren – und da kommt sie super an“, erzählt Altewolf.

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Viele Vorteile

Kurz und knapp: Beim Funino wird auf einem Kleinfeld drei gegen drei gespielt, es gibt keinen Torwart, und die Nachwuchskicker müssen je zwei kleine Tore bewachen. Tore dürfen dabei nur aus einer bestimmten Schusszone erzielt werden. Für die Fußballer bringt diese Spielform viele Vorteile mit sich mit. Vor allem die persönlichen Erfolgserlebnisse, die Zahl der Ballkontakte, die Spielintelligenz und die Spielzeit steigen an.

Bereits im jungen Alter würden so die Chancen steigen, dass die Spieler mehr Lust auf den Sport bekommen würden. Durch die frühe Ausbildung und den Feinschliff in der JSG würden so dann auch die Stammvereine von der Nachwuchsarbeit profitieren. „Unser Ziel ist es, nicht Jugendarbeit für den Landkreis zu machen. Wir wollen Jugendarbeit für die Stammvereine machen“, stellt Altewolf klar. Zukünftig dann gemeinsam mit dem VfL Wolfsburg.

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