29. Juni 2021 / 12:57 Uhr

JSG Samtg. Niedernwöhren/Enzen stellt neues Jugendkonzept vor

JSG Samtg. Niedernwöhren/Enzen stellt neues Jugendkonzept vor

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Frank Altewolf (links) und Steffen Gramkow geben ihren Trainern nun ein neues Konzept mit an die Hand. © Daniel Kultau
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Wie soll es mit dem Jugendfußball in Zukunft weitergehen? Die Frage hat sich auch die JSG Samtg. Niedernwöhren/Enzen gestellt und nun ein Konzept ausgearbeitet.

Was ist gut gelaufen? Was könnte besser werden? Wo kommen wir her und wo wollen wir eigentlich hin? Die JSG Samtg. Niedernwöhren/Enzen hat in den vergangenen Wochen und Monaten den eigenen Status quo hinterfragt, neu betrachtet und nun daraus nun ein Konzept auf die Beine gestellt, um den Jugendfußball weiter voranzutreiben. Die beiden Jugendleiter Frank Altewolf und Steffen Gramkow präsentierten dies nun vielen interessierten Jugendtrainern, Eltern und Spielern.

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Ein besonderes Hauptaugenmerk liegt bei den Allerkleinsten. „Wir wollen die Kinder ohne große Wartezeiten bespaßen“, erklärt Altewolf. Konkret soll das so aussehen, dass die G-Junioren früh in kleinen Gruppen an den Ball gewöhnt werden, um möglichst viele Kontakte mit ihm zu haben. Zwei gegen zwei, oder drei gegen drei soll, wenn möglich, auf kleine Tore auf dem Programm stehen.

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Während bei den G-Junioren noch viele Spielformen für den Spaß im Vordergrund stehen, soll es bei den nächsthöheren F-Junioren schon um die Spielidee und die ersten grundlegenden Techniken gehen. Mit fortlaufendem Alter werden die Spieler dann erst an an die sieben-gegen-sieben- und später an die elf-gegen-elf-Spielform rangeführt. „Dann ist es auch mal wichtiger die Spieler gut auszubilden, als die nächste Urkunde für die Kreismeisterschaft überreicht zu bekommen“, wirft JSG-Jugendtrainer Nico Körtner ein.

Torhüter im Fokus

Einen wichtigen Punkt soll zudem die Ausbildung der Torhüter einnehmen. „Die Anforderungen haben sich in den vergangenen 15 Jahren so stark verändert“, erklärt Jannik Späth, JSG-Jugendtrainer und Torwart des TuS SW Enzen. Während vor vielen Jahren noch ein gutes Spiel auf der Linie und in eins-gegen-eins-Situationen ausgereicht hätte, hat sich der Keeper inzwischen auch fußballerisch weiterentwickelt. Das soll ab der D-Jugend besonders gefördert und im Anschluss weiter entwickelt werden.

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Die JSG möchte sich nun mit ihren Jugendtrainern „im gewissen Rhythmus zusammensetzen“ und auch die Herrentrainer der Stammvereine (TuS SW Enzen, TuS Niedernwöhren, TuSG Wiedensahl, FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen) stärker einbeziehen, um eine bessere Verzahnung zu erreichen. „Es gibt nicht zu wenig Kinder, nur zu wenig Begeisterung“; ist sich Altewolf sicher. Mit dem neuen Konzept möchte er die beim Fußballnachwuchs und deren Eltern wieder stärker wecken.

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