02. September 2019 / 09:27 Uhr

Correa nach Horror-Unfall auf dem Weg der Besserung - aber "völlig überwältigt von Traurigkeit"

Correa nach Horror-Unfall auf dem Weg der Besserung - aber "völlig überwältigt von Traurigkeit"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Juan Manuel Correa ist nach dem schweren Formel-2-Unfall, bei dem Anthoine Hubert (kl. Foto) auf dem Weg der Besserung.
Juan Manuel Correa ist nach dem schweren Formel-2-Unfall, bei dem Anthoine Hubert (kl. Foto) auf dem Weg der Besserung. © imago images / Motorsport Images
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Der schwere Unfall beim Formel-2-Rennen von Spa-Francorchamps hat die Motorsport-Welt in Trauer versetzt. Der schwer verletzte US-Amerikaner Juan Manuel Correa befindet sich nach einer mehrstündigen OP auf dem Weg der Besserung, sei aber überwältigt von Traurigkeit über den Tod seines Kollegen Anthoine Hubert.

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Der Zustand des in den tödlichen Unfall beim Formel-2-Rennen in Spa-Francorchamps verwickelten amerikanischen Rennfahrers Juan Manuel Correa verbessert sich langsam. Wie am Montag auf der Internetseite des 20-Jährigen mitgeteilt wurde, musste sich Correa am Sonntag einer vierstündigen Operation unterziehen, um die Brüche an beiden Beinen zu behandeln.

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Sein Zustand sei aber weiter stabil und er bei vollem Bewusstsein. Seine Eltern sind mittlerweile am Krankenbett im belgischen Lüttich angekommen und unterstützen Correa, der „völlig überwältigt von Traurigkeit ist“. Auch der Motorsport-Zirkus trauert um Hubert. Charles Leclerc, der das Formel-1-Rennen in Spa am Sonntag gewann, war ein früherer Konkurrent und vor allem Freund des Franzosen - schon in Jugendzeiten.

Seinen Sieg widmete er Hubert. „Es ist sehr schwer“, sagte Leclerc: „Ich kann meinen ersten Sieg nicht wirklich genießen, aber ich werde ihn für immer in Erinnerung behalten.“ Das gilt auch für Hubert, mit dessen Schriftzug auch Leclercs Ferrari geschmückt war.

Correa drückt Familie des verstorbenen Hubert sein Mitgefühl aus

Bei dem Horror-Crash auf der Rennstrecke im Rahmen der Nachwuchsserie Formel 2 war Correa am Samstag mit voller Geschwindigkeit in der querstehenden Wagen des Franzosen Anthoine Hubert gerast. Der 22-jährige Hubert starb später an seinen schweren Verletzungen. Hubert war in die Begrenzung gekracht, sein Fahrzeug wurde zurück auf die Strecke geschleudert. Correa hatte keine Chance auszuweichen. Der Fahrer des Sauber Junior Teams überschlug sich und sein Wagen blieb kopfüber auf der Strecke liegen. Das Rennen wurde abgebrochen.

Correa, der zur Beobachtung noch einen Tag auf der Intensivstation bleiben soll, drückte der Familie von Hubert aus dem Krankenhaus sein Mitgefühl aus und betet für sie. Sobald sein Zustand es zulässt, soll der in Ecuador geborene Fahrer in die USA geflogen werden. Dann könne die lange Rehabilitation beginnen, hieß es in der Mitteilung. Neben Beinbrüchen hatte Correa auch eine leichte Verletzung an der Wirbelsäule erlitten.

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