15. April 2019 / 15:00 Uhr

Holstein Women bejubeln den ersten Heimsieg der Saison

Holstein Women bejubeln den ersten Heimsieg der Saison

Michael Felke
Kieler Nachrichten
Holsteins Lina Staben (li., hier im Spiel gegen Werder Bremen II) bereitete den ersten Treffer der Holstein Women vor und verwandelte das 2:1 schließlich selbst.
Holsteins Lina Staben (li., hier im Spiel gegen Werder Bremen II) bereitete den ersten Treffer der Holstein Women vor und verwandelte das 2:1 schließlich selbst. © Sönke Ehlers
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Gegen den TSV Limmer feierten die Holstein Women trotz vieler Passungenauigkeiten und überhasteter Aktionen einen 2:1-Erfolg.

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Jubel bei den Holstein Women. Im achten Heimspiel gelang mit einem 2:1-Erfolg gegen den TSV Limmer der erste Saisonsieg in der Regionalliga Nord vor eigenem Publikum. Eine Augenweide war der Auftritt der Kielerinnen allerdings nicht. Viele Passungenauigkeiten und überhastete Aktionen prägten das Spiel der Women. Am Ende reichten ein paar wache Momente, um einen ebenbürtigen Gegner in die Knie zu zwingen.

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„Technisch und taktisch fehlte Einiges. Aber wir liefern zumindest die Ergebnisse“, erklärte KSV-Trainer Bernd Begunk. Ansehnlich war gleich die erste Aktion der Gastgeberinnen. Nach einem feinen Pass in die Schnittstelle lief Lina Staben allein auf das Tor von Limmer zu, schoss aber knapp am linken Pfosten vorbei (1.). Danach wurden die Zuschauer auf eine Geduldsprobe gestellt. Die Kielerinnen brachten kaum etwas Konstruktives zustande. Der zweite gelungene Spielzug in der 31. Minute war dann allerdings aus dem Schulbuch. Staben ging per Flankenlauf über links bis an die Grundlinie und passte flach in den Rücken der Gäste-Abwehr. Fjolla Brahimi kam zwar trotz Spagatschritt nicht an den Ball, doch Michelle Hoheisel war zur Stelle und drückte zum 1:0 ein (31.).

Schön anzusehen war auch der zweite Kieler Treffer. Lina Staben nahm an der Strafraumgrenze aus zentraler Position Maß und traf mit einem Schuss in den Winkel unhaltbar zum 2:0 (42.). Limmer konnte zwar nach einem Patzer der Holstein-Defensive verkürzen (2:1, 62.), doch mehr gelang nicht. Dagegen hätten die Women noch erhöhen können. Erst wurde ein Tor von Karina Köpke wegen vermeintlichem Abseits aberkannt (83.), dann scheiterte Köpke im Nachsetzen an der TSV-Torfrau (85.).

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