27. September 2018 / 11:17 Uhr

Freistoß-Ärger beim Liverpool-Aus: Darum nahm sich Klopp Shaqiri zur Brust

Freistoß-Ärger beim Liverpool-Aus: Darum nahm sich Klopp Shaqiri zur Brust

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Geste ist eindeutig: Liverpool-Coach Jürgen Klopp ist mit Xherdan Shaqiri nicht zufrieden. Doch was ist zwischen dem Trainer und seinem Spieler vorgefallen?
Die Geste ist eindeutig: Liverpool-Coach Jürgen Klopp ist mit Xherdan Shaqiri nicht zufrieden. Doch was ist zwischen dem Trainer und seinem Spieler vorgefallen? © imago/Sportimage
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Trotz einer Führung verabschiedete sich der FC Liverpool gegen den FC Chelsea aus dem Ligapokal. Aus Sicht von Jürgen Klopp hätte diese Niederlage vielleicht verhindert werden können, wenn Ex-Bayern-Profi Xherdan Shaqiri bei einem Freistoß in der Nachspielzeit die richtige Entscheidung getroffen hätte.

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Der erste Titel ist für Jürgen Klopp bereits futsch, der großartige Auftakt in der Premier League bekam durch die 1:2-Niederlage gegen den FC Chelsea einen Schönheitsfleck. Auch wenn die Priorität auf dem Kampf um die Meisterschaft liegen mag, zeigte eine Szene nach dem Abpfiff deutlich, wie wichtig dem Trainer ein weiterkommen gewesen wäre. Noch auf dem Spielfeld bat der Coach seinen Schützling Xherdan Shaqiri zum Rapport.

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Was machte den ehemaligen Bundesligatrainer so wütend? Auf der anschließenden Pressekonferenz gab Klopp Aufschluss über das, was kaum einem Stadionbesucher entgangen sein dürfte. "Ich habe mit ihm über unseren letzten Freistoß im Spiel gesprochen", so der Coach der Reds. Gemeint war die Situation in der siebten Minute der Nachspielzeit, in der die Hausherren noch einmal einen Standard in zentraler Position zugesprochen bekamen. Jordan Henderson führte aus, flankte auf Dejan Lovren und die Chance war dahin. Genau das war laut Klopp der Fehler, den nur Ex-FCB-Kicker Shaqiri hätte verhindern können.

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"Shaqiri hätte sich den Ball schnappen sollen"

Klopp über Shaqiri: "Er hätte sich den Ball schnappen und Mo (Salah; Anm. d. Red.) anspielen sollen. Ihn in einer Eins-gegen-Eins-Situation zu haben, wäre nicht die schlechteste Option gewesen." Da der Schweizer Nationalspieler auf dem rechten Flügel ziemlich freistand, wäre er aus Sicht des Trainers die bessere Anspieloption gewesen. Klopp hatte Shaqiri dazu auserkoren, den schnellen Pass zu Salah zu spielen, doch offensichtlich war diese Ansage weder zu ihm noch zu den anderen Liverpool-Akteuren durchgedrungen. "Vielleicht war es zu laut und die Jungs konnten mich nicht hören", versuchte sich der Fußballlehrer dieses Szenario zu erklären.

Am kommenden Samstag (18.30 Uhr) hat Shaqiri die Chance, es besser zu machen - und zwar gegen denselben Gegner. In der Premier League trifft der FC Liverpool nämlich erneut auf den FC Chelsea. Die Frage ist nur, ob Klopp dem Ex-Münchener erneut das Vertrauen aussprechen wird. An den bisherigen ersten sechs Spieltagen stand er nur einmal in der Startelf.

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