17. Mai 2022 / 07:43 Uhr

Julian Baumgartlinger vor Vertragsende in Leverkusen: So plant der Mittelfeldspieler seine Zukunft

Julian Baumgartlinger vor Vertragsende in Leverkusen: So plant der Mittelfeldspieler seine Zukunft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Julian Baumgartlinger möchte nach seinem Aus in Leverkusen seine Karriere fortsetzen.
Julian Baumgartlinger möchte nach seinem Aus in Leverkusen seine Karriere fortsetzen. © IMAGO/Jan Huebner
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Der Vertrag von Julian Baumgartlinger bei Bayer Leverkusen läuft Ende Juni aus. An ein Karriere-Ende denkt der inzwischen 34-Jährige nicht. Seinen Plan verrät der Mittelfeldspieler auf der Reise der Werkself nach Mexiko.

Julian Baumgartlinger will seine Karriere auch nach dem Vertragsende bei Bayer Leverkusen fortsetzen – idealerweise auch in der österreichischen Nationalmannschaft unter dem neuen Trainer Ralf Rangnick. "Ich habe die Überzeugung gewonnen, dass ich weiterspielen will", sagte der 34-Jährige, der in Leverkusen nach sechs Jahren keinen neuen Vertrag mehr erhält, der Deutschen Presse-Agentur.

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Wohin es den ehemaligen Mainzer zieht, ist noch nicht entschieden. "Ich bin da komplett ergebnisoffen. Das Ziel ist sekundär, entscheidend ist, dass ich weiterspielen will." Nach einigen Verletzungen in den vergangenen Wochen habe er "in dem Wissen, dass ich gesund und wettkampffähig bin, wieder Spaß am Training". Dass er im letzten Saisonspiel am vergangenen Samstag gegen den SC Freiburg (2:1) 60 Minuten als Kapitän auf dem Platz stand, war für Baumgartlinger "nochmal ein Meilenstein".

Kapitän war er zuletzt auch in Österreichs Nationalmannschaft, bei der er verletzungsbedingt ein Jahr nicht dabei war, aber aus der er nicht zurückgetreten ist. Im Gegenteil: "Wenn ich auf gutem Niveau weiterspielen kann und der Trainer mich will, bin ich bereit", sagte er. Da es noch keinen Kontakt zu Rangnick gab, habe er aber "keine Ahnung, was der Trainer vorhat". Grundsätzlich sieht Baumgartlinger die Verpflichtung des langjährigen Bundesliga-Trainers als positiv. "Spannend" sei diese Entscheidung, sagte er: "Es wird einen richtigen Umbruch geben mit diesem Trainer, der auch innerhalb des Verbandes etwas umkrempeln will. Und das begrüße ich auch."