05. Oktober 2019 / 22:23 Uhr

Neuzugang Julian Brandt unzufrieden mit Rolle beim BVB: "Es ist schwierig" 

Neuzugang Julian Brandt unzufrieden mit Rolle beim BVB: "Es ist schwierig" 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Julian Brandt (r) ist im System von Trainer Lucien Favre (l) nicht gesetzt. 
Julian Brandt (r) ist im System von Trainer Lucien Favre (l) nicht gesetzt.  © imago images/Moritz Müller/osnapix/Montage
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In der Champions-League gegen Slavia Prag machte der neue BVB-Offensivspieler Julian Brandt eine starke Partie. Beim 2:2 in Freiburg kam der Ex-Leverkusener aber wieder nur von der Bank ins Spiel. Das offenbar mangelnde Vertrauen von Trainer Lucien Favre geht an dem 23-Jährigen nicht spurlos vorbei. 

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Nationalspieler Julian Brandt hadert mit seiner derzeitigen Rolle bei Borussia Dortmund. "Es ist schwierig, klar", sagte der 23-Jährige am Samstag nach dem 2:2 beim SC Freiburg. "Wenn du viel auf der Bank gesessen hast, immer wieder Kurzeinsätze hast, dann spielst du 90 Minuten, dann sitzt du vielleicht wieder auf der Bank." Der Offensivakteur hatte in Freiburg zunächst überraschend wieder draußen gesessen, obwohl er jüngst beim 2:0-Sieg in der Champions League bei Slavia Prag eine starke Leistung von Beginn an gezeigt hatte. Warum er dennoch in Freiburg zunächst draußen war, habe Trainer Lucien Favre nicht mit ihm besprochen.

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Der SPORTBUZZER hat die Leistung der Dortmunder beim Remis in Freiburg bewertet.  ©
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Brandt über Favre: "Ich glaube, er ist ein schlauer Trainer"

"Der Trainer macht nun mal seine Aufstellung, er wird schon seine Gründe haben, warum er das macht. Ich glaube, er ist ein schlauer Trainer", sagte Brandt. "Ich habe mit ihm nicht darüber reden können", ergänzte er. "Ich stehe ja auch nicht über der Mannschaft, darum war das schon okay." Brandt kam bereits in der 14. Minute für den verletzten Lukasz Piszczek in die Partie, konnte jedoch nur ganz selten auf sich aufmerksam machen und hatte keine nennenswerte Aktion im Spiel. Besonders bitter waren jedoch die Schlussminuten für den Blondschopf. Kurz vor Schluss musste der eingewechselte Brandt aus taktischen Gründen schon wieder den Platz verlassen. Favre brachte für die letzten Minuten Defensiv-Mann Marcel Schmelzer in die Partie.

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BVB-Kapitän Marco Reus war gar nicht begeistert von der Leistung seines Teams. "Insgesamt haben wir kein gutes Spiel gemacht, haben selbst zu wenig Chancen kreiert, aber die hatte Freiburg auch nicht. Das müssen wir besser zu Ende bringen, die zwei Punkte fehlen uns", kritisierte Reus am Sky-Mikrofon. Hinsichtlich der Ziele des BVB, der vor der Saison offensiv von der Meisterschaft sprach, wurde Reus deutlich. "Das ist ganz klar zu wenig für unsere Ambitionen. Drei Unentschieden hintereinander sind einfach zu wenig, wenn man dreimal in Führung geht." Gegen Freiburg verspielte der BVB sogar eine doppelte Führung. Erst glich Luca Waldschmidt den Treffer von Axel Witsel aus, später zwang Vincenzo Grifo Manuel Akanji zu einem Eigentor und egalisierte somit die Führung durch Achraf Hakimi.

Delaney will mehr Tore sehen

Auch BVB-Abräumer Thomas Delaney, der noch einer der besseren Spieler beim BVB war, hielt sich mit Kritik am Spielstil seiner Mannschaft nicht zurück. "Vielleicht kontrollieren wir zu viel, wir brauchen einfach mehr Kontinuität. Wir müssen mehr Tore machen und zurück zum Gewinnen", bemängelte der dänische Mittelfeldspieler.

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