11. Juni 2019 / 10:52 Uhr

Julian Brandt über seinen Wechsel zum BVB: "Kann mich persönlich und spielerisch prägen"

Julian Brandt über seinen Wechsel zum BVB: "Kann mich persönlich und spielerisch prägen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Neuzugang Julian Brandt will sich in Dortmund weiter verbessern.
BVB-Neuzugang Julian Brandt will sich in Dortmund weiter verbessern. © dpa
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Nationalspieler Julian Brandt hat sich über seinen Transfer zu Borussia Dortmund geäußert. Zudem spricht der 23-Jährige im Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe über seine Rolle im DFB-Team.

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Julian Brandt spricht erstmals über seinen Wechsel von Bayer Leverkusen zu Borussia Dortmund. Der 23-Jährige räumt im Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe ein, dass es nicht leicht gewesen sei, Leverkusen zu verlassen.

"Aber ich hatte das Gefühl, dass ich jetzt Bock auf was Neues habe." Bei der Borussia sei die Größenordnung noch mal eine andere. Auch der Druck sei beim BVB größer – auch medial, unterstrich Brandt. "Dass es in Dortmund anders ist, kann mich prägen. Persönlich, aber auch spielerisch", sagte Brandt.

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Nach seinen bislang 25 Länderspielen hat der zukünftige BVB-Profi eine positive Entwicklung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ausgemacht."Man sollte uns schon noch Zeit geben bis zur Europameisterschaft 2020, wir müssen noch weiter zusammenwachsen, uns weiter kennenlernen. Das Besondere ist, dass jetzt viele Verantwortung übernehmen müssen", sagte der 23-Jährige.

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Brandt stellt hohe Forderungen an sich selbst: "Ich bin kein lautstarker Typ wie Joshua Kimmich, auch nicht wie Thomas Müller, der nur am Quatschen ist. Aber auch ich merke, wie ich jetzt im Training vorangehen möchte. Ich sehe mich in der Pflicht, meinen Beitrag zu leisten, der Mannschaft fußballerisch Halt zu geben." Und er formuliert als Ziel: "Man muss jetzt selbst ein Spieler sein, an dem sich andere orientieren."

Eine Rolle wie Özil?

Auf die Frage, ob er jetzt eine Rolle wie einst Mesut Özil in der Nationalmannschaft einnehme wolle, antwortete Brandt: "Mesut war jemand, den man zwar auf dem Platz nicht so oft gehört hat, aber er konnte ein Spiel leiten, ihm eine Richtung vorgeben. In manchen Momenten konnte er nur durch einen grandiosen Pass Euphorie auslösen. Das ist auch mein Ansatz."

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