29. März 2020 / 17:21 Uhr

Julian Weigl begründet Abschied vom BVB: "Ich wollte ein neues Abenteuer"

Julian Weigl begründet Abschied vom BVB: "Ich wollte ein neues Abenteuer"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Julian Weigl wechselte im Januar für 20 Millionen Euro vom BVB zu Benfica Lissabon.
Julian Weigl wechselte im Januar für 20 Millionen Euro vom BVB zu Benfica Lissabon. © imago images/HMB-Media
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Im Januar verließ Julian Weigl Borussia Dortmund und wechselte zum portugiesischen Spitzenklub Benfica Lissabon. Warum kam es zum Transfer? Das verriet der 24-Jährige nun in einem Interview mit einer portugiesischen Zeitung.

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Seit knapp drei Monaten ist Julian Weigl nicht mehr Spieler von Borussia Dortmund. Der 24-Jährige verließ den BVB nach fast fünf Jahren, schloss sich im Januar Benfica Lissabon an. Beim portugiesischen Spitzenklub kam Weigl bisher elf Mal zum Einsatz, bis die Corona-Krise auch den portugiesischen Fußball zum Erliegen brachte.

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Nun hat Weigl in einem Interview mit der portugiesischen Sportzeitung A Bola seinen Abschied vom BVB begründet. Er "wollte etwas Neues machen", erköärte Weigl, der bei 1860 München ausgebildet worden war und in viereinhalb Jahren in Dortmund insgesamt 171 Einsätze absolvierte. "Ich brauchte eine neue Herausforderung in einem anderen Land. Ich wollte ein neues Abenteuer."

Weigl will Benfica auch mit internationaler Erfahrung helfen

Um sicher zu gehen, dass ein Wechsel nach Portugal und speziell zu Benfica der richtige Schritt sei, informierte Weigl sich zuvor bei seinen BVB-Kollegen Axel Witsel und Raphael Guerreiro. Letzterer ist als Portugiese natürlich ein naheliegender Experte, während Witsel in der Saison 2011/12 für die Rot-Weißen spielte. "Ich habe mit beiden gesprochen. Sie haben mir von dem Verein, der Stadt und der Meisterschaft hier erzählt", sagte Weigl. Diese Worte hätten ihm geholfen, sich für Benfica zu entscheiden.

Weigl, der sich in Portugal wieder für die deutsche Nationalmannschaft empfehlen will (bisher absolvierte er fünf Länderspiele) zeigte sich mit seinen bisherigen Leistungen im Trikot des 37-maligen Meisters noch nicht vollends zufrieden. Er wolle das Spiel steuern und kontrollieren. "Und natürlich meine Erfahrung. Ich habe viele internationale Spiele auf dem Buckel und denke, ich kann dabei helfen."

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Seine Rolle beim BVB übernahm im Januar sein früherer Nationalmannschafskollege Emre Can. Der 26-Jährige wurde einen Monat nach dem Abschied von Weigl von Juventus Turin verpflichtet - zunächst auf Leihbasis. Im Sommer wird der Mittelfeldspieler für 25 Millionen Euro fest nach Dortmund wechseln.