22. September 2022 / 19:12 Uhr

"Sonst hätte ich den Schritt nicht gemacht ...": Julian Weigl spricht über Gladbach-Zukunft

"Sonst hätte ich den Schritt nicht gemacht ...": Julian Weigl spricht über Gladbach-Zukunft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Julian Weigl kann sich einen längeren Verbleib bei Borussia Mönchengladbach sehr gut vorstellen.
Julian Weigl kann sich einen längeren Verbleib bei Borussia Mönchengladbach "sehr gut" vorstellen. © IMAGO/Revierfoto (Montage)
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Gladbach-Neuzugang Julian Weigl könnte sich einen Verbleib bei der Borussia auch über die Saison hinaus "sehr gut" vorstellen. Das sagte der 26-Jährige im Interview mit dem TV-Sender "Sky". Auch eine erneute Rückkehr in die Nationalmannschaft schließt der ehemalige Dortmund-Profi nicht aus.

Julian Weigl kann sich ein längeres Engagement beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach "sehr gut“ vorstellen. "Sonst hätte ich den Schritt auch nicht gemacht. Trotzdem muss man jetzt erstmal abwarten, wie auch die nächsten Wochen und Monate verlaufen“, sagte der Mittelfeldspieler im Sky-Interview.

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Weigl kehrte nach zweieinhalb Jahren in die Bundesliga zurück. Die Borussen haben ihn zunächst bis zum Saisonende von Benfica Lissabon ausgeliehen, wo er unter dem deutschen Trainer Roger Schmidt im Sommer nur noch zu drei Einwechslungen in acht Pflichtspielen kam. "Wenn das Jahr sehr erfolgreich läuft und ich dann meinen Teil dazu beitragen kann, dann wird man sehen, ob beide Seiten dafür bereit sind“, sagte Weigl zu einem möglichen längeren Verbleib in Gladbach: "Ich habe mit Herrn Virkus noch nicht gesprochen und gefragt, wie viel könnt ihr denn bezahlen. Das ist auch nicht meine Aufgabe. Man muss dann Benfica mit reinnehmen als dritte Partei.“

Der 26-Jährige spielte von 2015 bis Ende 2019 für Borussia Dortmund und holte mit dem BVB 2017 den DFB-Pokal. In der Nationalmannschaft war der EM-Teilnehmer von 2016 im März zu seinem Comeback nach fünf Jahren Pause gekommen. Eine Rückkehr in das DFB-Team hat er noch nicht ganz aufgegeben, weiß aber, dass es schwer wird. "Auf meiner Position ist es nicht so, dass da keine Qualität vorhanden ist. Aber natürlich, man hat es immer auf dem Schirm und man guckt auf die Nominierung und würde sich natürlich wünschen, dabei zu sein“, sagte Weigl.