12. September 2019 / 12:11 Uhr

Julian Weigl über seine schwierigste Zeit beim BVB: "Habe nicht versucht, mich wegzustreiken"

Julian Weigl über seine schwierigste Zeit beim BVB: "Habe nicht versucht, mich wegzustreiken"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Julian Weigl hat sich beim BVB durchgebissen und wird von Trainer Lucien Favre inzwischen mit Einsätzen dafür belohnt.
Julian Weigl hat sich beim BVB durchgebissen und wird von Trainer Lucien Favre inzwischen mit Einsätzen dafür belohnt. © imago images / Kirchner-Media
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Aktuell gehört Julian Weigl zum Stammpersonal von Borussia Dortmund. Das war unter Trainer Lucien Favre allerdings nicht immer so. Nun hat der 24-Jährige in einem Interview auf diese Zeit zurückgeblickt und zudem erklärt, warum er dennoch beim BVB geblieben ist.

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Vor etwa einem Dreivierteljahr, in der Winterpause der Saison 2018/19, liebäugelte Julian Weigl mit seinem Abschied vom BVB. Nach einer für ihn enttäuschenden Hinrunde, in der er unter dem neuen Trainer Lucien Favre keine große Rolle spielte, sah Weigl für sich damals kaum eine Perspektive am Rheinlanddamm. Der Verein kam den Abwanderungsgedanken des Defensivspielers jedoch nicht nach. Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr) hat Weigl im Bild-Interview unter anderem auf diese Zeit zurückgeblickt.

Obwohl er damals in der Hinrunde kaum zum Einsatz kam, konnte und wollte Borussia Dortmund den vielseitigen Profi nicht ziehen lassen. "Der Klub wollte Meister werden, und es war noch nicht abzusehen, wann die verletzten Innenverteidiger zurückkehren. Natürlich war das nicht unbedingt befriedigend für mich. Aber ich habe trotzdem keinen Stunk gemacht oder versucht, mich wegzustreiken. Dafür habe ich Dortmund viel zu viel zu verdanken", so der heute 24-Jährige.

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Weigl: "Ich bin mit dem Kopf komplett beim BVB"

Weigl habe dem Verein mitgeteilt, dass er sich gerne verändern würde, doch der BVB sei dagegen gewesen. Im Nachhinein hat sich diese Entscheidung gegen einen Wechsel für Weigl ausgezahlt. In der Rückrunde kam er auf deutlich mehr Einsatzzeiten und auch zum Start 2019/20 gilt er als Stammspieler - aktuell auf der Sechs und nicht als Innenverteidiger. Mit seiner Entwicklung bei den Schwarz-Gelben ist der ehemalige 1860-München-Kicker zufrieden: "Ich bin wirklich froh, noch hier zu sein. Es war bisher auf jeden Fall die richtige Entscheidung, ich bin mit dem Kopf komplett beim BVB."

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Dennoch gab es in der Sommerpause zuletzt immer wieder Spekulationen um einen Transfer von Weigl zum Tuchel-Klub Paris Saint-Germain. Zwar habe der 24-Jährige ein gutes Verhältnis zu dem ehemaligen BVB-Trainer, aber kurz vor einem Transfer "war es diesmal nicht".

Der Meister-Druck ist für den BVB-Profi kein Problem

Den Ausschlag für seinen Verbleib in Dortmund gab ein Gespräch zwischen Favre und ihm. "Er hat mir klar seine Meinung gesagt und wie sie sich in der vergangenen Saison über mich verändert hat", erklärt Weigl, der anfügt, dass es für ihn wichtig gewesen sei, dass sein Trainer ihn wieder vorwiegend auf der Sechser-Position sehe.

Der Schweizer Coach hat sein Versprechen gehalten und Weigl gegen Augsburg (5:1), Köln (3:1) und Union (1:3) ins defensive Mittelfeld beordert. Trotz der Niederlage vor der Länderspielpause gegen den Aufsteiger aus der Hauptstadt (Weigl: "Es hatte in diesem Spiel niemand einen guten Tag") nimmt der Bad Aiblinger die Herausforderung Meisterschaft an. "Druck ist natürlich da - aber das wollen wir ja auch. Wenn wir den Titel holen wollen, müssen wir damit klarkommen", analysiert Weigl selbstbewusst.

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