15. März 2021 / 13:38 Uhr

Jüngster Neuzugang beim GSVE Delitzsch: Paul Lohrisch wird Vater

Jüngster Neuzugang beim GSVE Delitzsch: Paul Lohrisch wird Vater

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
P. Lohrisch
Im Derby gegen die L.E. Volleys will Paul Lohrisch spätestens wieder zurück sein. © Alexander Prautzsch
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Nach sechs Pleiten am Stück holte der GSVE Delitzsch endlich wieder einen Sieg. Dabei musste die Mannschaft auf Paul Lohrisch verzichten, welcher aufgrund der bevorstehenden Geburt seines Kindes nicht mitreiste. Donnerstagnacht kam dann Sohnemann Nils auf die Welt. Ob der 33-Jährige am Samstag wieder spielen wird, steht noch nicht fest.

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Delitzsch. Am Ende ging alles doch etwas schneller als erwartet. Am Donnerstagmittag hatte Paul Lohrisch dem SPORTBUZZER noch berichtet, dass er auch den kommenden Doppelspieltag im Südwesten der Republik verpassen würde, weil die Geburt seines ersten Kindes unmittelbar bevorstünde. Schon Donnerstagnacht war es dann soweit: Nils, 3500 Gramm schwer, erblickte das Licht der Welt. Lohrisch Jr. und Mama Lisa seien wohlauf und er selbst überwältigt von diesen Momenten gewesen, erzählte Lohrisch Sr. am nächsten Tag, noch mit einem hörbaren Lächeln im Gesicht: „Ich durfte den Kleinen auch schon im Arm halten.“

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Mutter und Kind benötigen ganze Aufmerksamkeit

Ohne den Routinier, der seit dieser Saison auch als Spielertrainer agiert, machten es die restlichen Gymnasialen beim ersten Teil des Doppelspieltags ziemlich gut und schlugen den Tabellenvorletzten TV Bliesen letztlich souverän mit 3:0. Am Sonntag lief es dann allerdings nicht mehr richtig rund, bei TGM Mainz-Gonsenheim hieß es umgedreht 0:3 gegen die Loberstädter. Doppelt unpraktisch, weil es sich um einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf handelt, der so in der Tabelle weiter sieben Punkte hinter dem GSVE liegt. Der Klassenerhalt ist damit noch lange nicht eingetütet.

In dieser Lage könnten die Gymnasialen den 33-Jährigen sowohl auf als auch neben dem Feld gut gebrauchen. Ob er schon beim nächsten Spiel am Sonnabend (19 Uhr) beim TSV Mühldorf wieder mitwirken wird, konnte Lohrisch an diesem Wochenende noch nicht sagen. Vorerst benötigen Mutter und Kind seine ganze Aufmerksamkeit, dazu kommt die nächste weite Auswärtsfahrt, diesmal ins tiefste Bayern, also keine so guten Voraussetzungen.

Zumindest beim nächsten Doppelspieltag Ende März will der Außenangreifer wieder dabei sein. Dann geht es im Becker-Karton am 27. März gegen TuS Kriftel und damit einen weiteren Rivalen im Abstiegskampf. Noch wichtiger wird aber das Duell am Sonntag darauf: das Derby gegen die L.E. Volleys, das eigentlich Anfang Januar über die Bühne gehen sollte und wegen der Corona-Weihnachtspause verschoben wurde. „Da bin ich spätestens wieder am Start“, verspricht Paul Lohrisch.