18. März 2020 / 17:36 Uhr

Jupp Heynckes fordert Solidarität von Spielern und Klubs: "Das Allerschlimmste verhindern"

Jupp Heynckes fordert Solidarität von Spielern und Klubs: "Das Allerschlimmste verhindern"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jupp Heynckes fordert besonders von finanziell gut aufgestellten Spielern und Klubs Solidarität während der Corona-Krise.
Jupp Heynckes fordert besonders von finanziell gut aufgestellten Spielern und Klubs Solidarität während der Corona-Krise. © imago images/Jan Huebner
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Um die Coronavirus-Pandemie zu überstehen, fordert Jupp Heynckes Solidarität von Spielern und Vereinen. Der Fußball stünde in der Pflicht, ein "Zusammengehörigkeitsgefühl" vorzuleben, so der frühere Trainer des FC Bayern.

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Der frühere Weltklasse-Fußballer und Erfolgstrainer Jupp Heynckes hat sich mit einem Appell zur Coronavirus-Krise geäußert und auch die Spieler in die Pflicht genommen. "Wir müssen uns solidarisieren! Wir brauchen jetzt ein uneingeschränktes Mit- und Füreinander! In der Bevölkerung, auf allen Gebieten unseres Zusammenlebens, im Fußball", schrieb der 74-Jährige in einem Gastbeitrag für den Kicker am Mittwoch. Heynckes richtete sich damit "an die gesamte Gesellschaft wie an jedes Mitglied der Fußball-Familie".

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Der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga, Christian Seifert, habe zu Wochenbeginn zu Recht auf Zehntausende von gefährdeten Arbeitsplätzen im Fußball hingewiesen. "Dieser ungewissen ökonomischen Zukunft sehen sich unzählige Unternehmen und Beschäftigte in unserer Gesellschaft wie im Ausland ausgesetzt, da geht es um das nackte Überleben, um das tägliche Brot", schrieb Heynckes.

Der frühere Erfolgstrainer unter anderen des FC Bayern München und von Real Madrid meinte: "Deshalb rufe ich auch die Spieler dazu auf, sich ebenfalls in wirtschaftlicher Hinsicht solidarisch und partnerschaftlich zu zeigen. Sie müssen wissen, dass sie und ihre Berater nicht mehr bestimmen, wie viel Geld sie verdienen, wenn das jetzige System zerbricht", betonte der 74-Jährige.

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Angesichts der rasanten Entwicklung bei Ablösesummen und Gehältern mahnte der ehemalige Trainer: "Verträge in diesen Größenordnungen gibt es dann nicht mehr. Um das Allerschlimmste für den Fußball als Ganzes zu verhindern, sind gerade die potenten Klubs und auch die Spieler gefordert, ein absolutes Zusammengehörigkeitsgefühl vorzuleben."