06. Dezember 2019 / 23:35 Uhr

Jürgen Klinsmann: Hertha-Remis bei Eintracht Frankfurt "war ein Fortschritt"

Jürgen Klinsmann: Hertha-Remis bei Eintracht Frankfurt "war ein Fortschritt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jürgen Klinsmann hat sich nach seinem ersten Punkt als Hertha-Trainer zufrieden gezeigt.
Jürgen Klinsmann hat sich nach seinem ersten Punkt als Hertha-Trainer zufrieden gezeigt. © dpa
Anzeige

Der Start von Jürgen Klinsmann als neuer starker Mann von Hertha BSC ist mit nur einem Punkt aus zwei Spielen missglückt. Dennoch zeigte der 55-jährige Ex-Bundestrainer sich nach dem Unentschieden bei Eintracht Frankfurt keineswegs unzufrieden.

Anzeige

Jürgen Klinsmann steckte beide Hände in die dicke Winterjacke und diskutierte angeregt mit dem Vierten Offiziellen: In seinem zweiten Spiel als Chefcoach von Hertha BSC haben der frühere Bundestrainer und sein neuer Klub aus Berlin einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gegeben und das erste gemeinsame Erfolgserlebnis erneut verpasst. Die Hauptstädter kamen zum Auftakt des 14. Spieltags in der Bundesliga am Freitag trotz einer 2:0-Führung nicht über ein 2:2 (1:0) bei Eintracht Frankfurt hinaus und bleiben damit zunächst auf Relegationsrang 16.

Klinsmann bezeichnete die Leistung der Berliner als "Fortschritt" und sagte: "Gerade auswärts nimmt man in unserer Situation gerne einen Punkt mit. Wir wissen, es geht nur Schritt für Schritt. Daher sind wir froh, diesen Punkt nach Berlin mitnehmen zu dürfen."

Von Helmut Schön bis Bruno Labbadia: Alle Hertha-Trainer seit 1950

Von Helmut Schön bis Jürgen Röber: Die Vorgänger von Hertha-Trainer Bruno Labbadia. Zur Galerie
Von Helmut Schön bis Jürgen Röber: Die Vorgänger von Hertha-Trainer Bruno Labbadia. © dpa

Hertha-Stürmer Selke: Punkt "ist enorm wichtig für uns"

Man habe ein "packendes, kampfbetontes Spiel gesehen", erklärte der 55-Jährige. Klinsmann: "Nach einer 2:0-Führung hätten wir natürlich gerne drei Punkte mitgenommen, aber das Remis geht in Ordnung." Schließlich habe Frankfurt in der zweiten Hälfte großen Druck gemacht.

Mehr vom SPORTBUZZER

„Mit etwas mehr Glück nehmen wir drei Punkte mit, so ist es einer, und der ist im Moment enorm wichtig für uns“, sagte Hertha-Stürmer Davie Selke bei DAZN. Vor 50 000 Zuschauern hatten Dodi Lukebakio (30.) und Marko Grujic (63.) das zuletzt fünfmal besiegte Team aus Berlin zunächst nach vorne gebracht.

In Bildern: 64 ehemalige Spieler der Hertha BSC-Akademie – und was aus ihnen wurde.

Jerome Boateng (v.l.), Alexander Madlung und Sejad Salihovic sind nur drei prominente Beispiele für ehemalige Akademie-Spieler von Hertha BSC. Klickt euch durch unsere Galerie und erfahrt, welche Spieler den Sprung von den Hertha-Bubis in den Profifußball geschafft haben! Zur Galerie
Jerome Boateng (v.l.), Alexander Madlung und Sejad Salihovic sind nur drei prominente Beispiele für ehemalige Akademie-Spieler von Hertha BSC. Klickt euch durch unsere Galerie und erfahrt, welche Spieler den Sprung von den Hertha-Bubis in den Profifußball geschafft haben! ©

Doch Martin Hinteregger (65.) und der eingewechselte Sebastian Rode (86.) glichen für die spielerisch deutlich überlegenen Hessen noch aus und verhinderten die vierte Frankfurter Niederlage in Serie. Für Klinsmann ist der Start mit einem Punkt aus zwei Spielen für die Hertha dagegen misslungen - auch wenn er selbst das noch nicht so dramatisch sieht.