28. Februar 2020 / 12:43 Uhr

Offiziell: Jürgen Klinsmann nicht mehr TV-Experte für RTL - Ex-Hertha-Coach gibt Job auf

Offiziell: Jürgen Klinsmann nicht mehr TV-Experte für RTL - Ex-Hertha-Coach gibt Job auf

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Jürgen Klinsmann wird nicht mehr als Fußball-Experte für Privatsender RTL auftreten.
Jürgen Klinsmann wird nicht mehr als Fußball-Experte für Privatsender RTL auftreten. © imago images/Contrast/Montage
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Jetzt ist es fix: Jürgen Klinsmann wird nicht mehr als TV-Experte beim Privatsender RTL auftreten. Der ehemalige Trainer von Hertha BSC habe die Tätigkeit beim TV-Sender auf eigenen Wunsch beendet, teilte RTL am Freitag mit.

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Erst das Hertha- und nun TV-Aus für Jürgen Klinsmann: Der 55-Jährige wird auf eigenen Wunsch hin nicht mehr für RTL als Experte vor der Kamera stehen. Das teilte der Kölner Privatsender am Freitagmittag mit. Klinsmann hatte an der Seite von Moderator Florian König seit März 2019 Spiele der deutschen Nationalmannschaft analysiert. Der Vertrag des ehemaligen Bundestrainers sei laut RTL ohnehin Ende 2019 ausgelaufen.

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"Wir verstehen und respektieren seine Entscheidung. Wir haben ein enges, vertrauensvolles Verhältnis zu Jürgen Klinsmann und bedanken uns für die gute und professionelle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr", sagte RTL-Sportchef Manfred Loppe zum Klinsmann-Aus.

Vom Hoffnungsträger zum Unruhestifter: Die Chaos-Chronologie von Klinsmann bei Hertha BSC

Das Engagement von Jürgen Klinsmann als Hertha-Trainer hat nach nur zehn Wochen ein abruptes Ende gefunden - dann kam der chaotische Abschied samt Zwist mit der Vereinsführung. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die Chronologie von Klinsmanns Zeit bei Hertha - und des Trubels danach! Zur Galerie
Das Engagement von Jürgen Klinsmann als Hertha-Trainer hat nach nur zehn Wochen ein abruptes Ende gefunden - dann kam der chaotische Abschied samt Zwist mit der Vereinsführung. Der SPORTBUZZER zeigt die Chronologie von Klinsmanns Zeit bei Hertha - und des Trubels danach! ©

Nach seinem geräuschvollen und insgesamt wenig ruhmreichen Rücktritt als Trainer von Hertha BSC nach nur 76 Tagen und dem Leak von bitterbösen Protokollen gegen seinen Ex-Arbeitgeber steht Klinsmann aktuell schwer in der Kritik. Der 55-Jährige dürfte Schwierigkeiten haben, nach den Querelen der vergangenen Wochen wieder eine neue Anstellung im deutschen Profifußball zu bekommen. Zwar bleibt der ehemalige Bundestrainer als externer Berater bei Hertha-Investor Lars Windhorst und dessen Firma Tennor angestellt, doch auch der Anteilseigner der Berliner hatte sich nach dem Rückzug deutlich gegen Klinsmann positioniert.