19. Juli 2019 / 09:19 Uhr

Verlängerung in Liverpool oder Deutschland-Rückkehr? Das sagt Klopp über seine Zukunft

Verlängerung in Liverpool oder Deutschland-Rückkehr? Das sagt Klopp über seine Zukunft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jürgen Klopp kann sich einen Abschied vom FC Liverpool zurzeit nicht vorstellen.
Jürgen Klopp kann sich einen Abschied vom FC Liverpool zurzeit nicht vorstellen. © imago images / Revierfoto
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Jürgen Klopp kann sich eine Zukunft ohne Liverpool nicht vorstellen, hat über seinen Berater aber Interesse an der Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw signalisiert. Franz Beckenbauer wünscht sich den 52-Jährigen dagegen als Trainer des FC Bayern München. Nun hat sich Klopp selbst zu seiner Karriere-Planung geäußert.

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Jürgen Klopp zurück in der Bundesliga - davon träumen viele deutsche Fans. Der beliebte Trainer-Star ist immer wieder in seiner Heimat im Gespräch, mal als Bundestrainer, dann wieder als Chefcoach des FC Bayern München. Dennoch scheint eine Rückkehr angesichts eines Vertrags bis 2022 bei Champions-League-Sieger FC Liverpool utopisch. Oder doch nicht? Kurz vor dem Duell gegen seinen Ex-Klub Borussia Dortmund hat der 52-Jährige sich über seine Zukunft geäußert.

Zuletzt hatten Aussagen von Klopp-Berater Marc Kosicke für Aufsehen gesorgt, die Klopp zumindest perspektisch mit der Rolle des Bundestrainers in Verbindung brachten. "Jürgen selbst hat mal gesagt, dass für den Fall, dass Jogi Löw irgendwann nicht mehr Bundestrainer sein möchte und die Konstellation so wäre, dass er das machen könnte, dies eine Option für ihn sei", betonte Kosicke in der Welt. Dazu könnte es frühestens 2022 kommen, bis dahin sind sowohl Klopp als auch Löw noch vertraglich gebunden.

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Klopp bekräftigt Liverpool-Verbleib: "Werde nicht gehen, bevor der Vertrag endet"

Eine immer wieder angedachte Vertragsverlängerung in Liverpool - womöglich bis zum Ende seiner Trainer-Karriere - plant "Kloppo" zurzeit allerdings nicht. "Ich habe ein paar Überschriften gelesen, dass ich garantiert in drei Jahren aufhöre, einen neuen Vertrag unterschreibe und all das. Ich habe drei Jahre, alles ist gut. Ich liebe das Team, sie sind brillant", betonte Klopp auf der US-Tour seiner Mannschaft, die in South Bend (Indiana) gastiert.

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Er kann sich zurzeit aber keinen anderen Verein vorstellen - und auch nicht den Tag, an dem er nicht mehr Liverpool-Trainer sein werde. Das ist er inzwischen seit Oktober 2015 - und mindestens bis 2022. "Ich werde nicht gehen, bevor der Vertrag endet. Das ist meine Meinung. Wir haben genug Zeit, uns in diesem Bereich Gedanken zu machen", sagte Klopp. Es gebe aber keinen Grund, das nun zu tun.

Beckenbauer-Wunschtraum: Jürgen Klopp beim FC Bayern

Immer wieder gab es Gerüchte, dass Klopp dann ein Sabbatical plant und nach dann sieben Jahren bei den Reds eine Pause anstrebe. Jetzt sagt er: "Der Altersdurchschnitt der Jungs ist gut, mein Alter ist gut für das, was ich tun muss. Die Besitzer mögen, was ich mache und ich mag, was die Besitzer machen." Eine Rückkehr nach Deutschland - sei es als Nachfolger von Joachim Löw im Amt des Bundestrainers oder als neuer Bayern-Trainer - muss also warten.

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FCB-Legende Franz Beckenbauer hatte nach dem Champions-League-Triumph von Klopp erklärt, dass er sich "nichts sehnlicher" wünsche, als Klopp beim FC Bayern zu sehen. "Für mich ist er einer der weltbesten Trainer", sagte Beckenbauer. "Jürgen hat den neuen Fußball nach Deutschland gebracht. Schnelles Umschaltspiel, mit schnellen Spielern, den Gegner zu überfallen. Das hat das zähe Ballgeschiebe abgelöst."

Er möge "den Franz", konterte Klopp damals. "Aber ich habe einen langfristigen Vertrag in Liverpool." Es freue ihn natürlich, "wenn der Franz so etwas sagt", sagte Klopp. "Das ist mir viel lieber, als würde er sagen und denken, der Klopp kann nichts. Allerdings haben sowohl Bayern als auch Borussia Dortmund sehr gute Trainer. Und was in fünf Jahren oder später sein könnte, weiß ich nicht."

Hier abstimmen: Klopp und der FC Bayern - passt das?

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