11. März 2019 / 14:47 Uhr

Juventas Crew Alpha will in turbulenter Partie zu viel (mit Galerie)

Juventas Crew Alpha will in turbulenter Partie zu viel (mit Galerie)

Lennart Wunderlich
Märkische Allgemeine Zeitung
Juventas Crew Alpha - Blau Gelb Falkensee, Kreisoberliga, , 18. Spieltag, Saison 18/19, Potsdam, 09.03..2019, Foto: Benjamin Feller
Juventas Crew Alpha konnte gegen Blau-Gelb Falkensee zwischenzeitlich einen 0:2-Rückstand aufholen, verlor am Ende aber deutlich. © Benjamin Feller
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Kreisoberliga Havelland: Der 18. Spieltag in der Zusammenfassung.

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SV Dallgow 47 – SG Blau-Weiß Beelitz 2:0 (2:0). Tore: 1:0 Nils Pinkert (14.), 2:0 Jan Steffens (37.). Uwe Timmel aus der Dallgower Abteilungsleitung sprach von einem „absolut verdienten Sieg“ des Gastgebers, der seiner Favoritenrolle gegen das Tabellenschlusslicht gerecht wurde und im dritten Spiel der Rückrunde den dritten Sieg feiern konnte. „Beelitz hat zwar aufopferungsvoll gekämpft, aber am Ende hätten wir sicherlich auch höher gewinnen können.“

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Juventas Crew Alpha – Blau-Gelb Falkensee 2:6 (1:2). Tore: 0:1 Simon Kostian (11.), 0:2 Maximilian Zychla (27.), 1:2 Holger Bartels (38.), 2:2 Florian Krüger (60.), 2:3 Lukas Schmidt (62.), 2:4, 2:5 David Buchalik (65., 74.), 2:6 Benjamin Baur (85.). Eine turbulente Partie am Potsdamer Kirchsteigfeld. „Von der Fülle an Torchancen her hat mich das eher an ein Testspiel erinnert. Beide Defensivreihen haben viel zugelassen“, so Blau-Gelb-Trainer Thomas Achterberg, dessen Team nach zwei sauber ausgespielten Kontern in Durchgang eins mit 2:0 in Führung ging. Alpha-Coach Ralf Baierl zeigte sich mit dem Auftritt der Gastgeber, für die Marten Strehl beim Stand von 0:0 den Pfosten traf, dennoch nicht unzufrieden. „Wir haben eigentlich gut gespielt. Nach dem Ausgleich wollten wir dann vielleicht zu viel – das nehme ich auch auf meine Kappe“, so Baierl, der auf die Leistungsträger Stefan Roggenbuck und Stefan Trebes verzichten musste. Die Falkenseer nutzten in dieser Phase ihre Chancen konsequent aus und schossen dadurch einen letztlich klaren Erfolg heraus.

In Bildern: Juventas Crew Alpha verliert deutlich gegen Blau-Gelb Falkensee

Blau-Gelb Falkensee (gelbe Trikots) gewann sein Gastspiel bei Juventas Crew Alpha (weinrote Trikots) deutlich mit 6:2 (2:1). Zur Galerie
Blau-Gelb Falkensee (gelbe Trikots) gewann sein Gastspiel bei Juventas Crew Alpha (weinrote Trikots) deutlich mit 6:2 (2:1). © Benjamin Feller

Germania Berge – Alemania Fohrde 2:1 (1:1). Tore: Christian Henemann (2.), 1:1 Pierre Ganzer (30.), 2:1 Yunus Cakmak (50.). Bei ihrer frühen Führung profitierten die Gäste von der Schlafeinlage eines Germania-Abwehrspielers. „In den darauffolgenden fünf, zehn Minuten hat Fohrde uns früh angelaufen. Wir haben es in der ersten Halbzeit aber richtig gut gespielt“, befand Berges Trainer Daniel Kuhnt. Pierre Ganzer belohnte die Hausherren dann noch in Durchgang eins für den betriebenen Aufwand und traf aus dem Gewühl heraus zum Ausgleich. Der erst zur Halbzeit eingewechselte Offensivspieler Yunus Cakmak erzielte dann nach 50 Minuten den 2:1-Siegtreffer. Kurz vor dem Abpfiff der Partie zeigte Berges Schlussmann Tobias Helbig laut seinem Trainer dann noch eine „Monsterparade“ und sicherte den knappen Erfolg. „Dieser hätte mit Blick auf unsere Chancen sicherlich auch höher ausfallen können. Auf der anderen Seite blieb Fohrde bei Standards und Kontern stets gefährlich“, so Kuhnt. Wermutstropfen für sein Team: Der stark aufspielende Pierre Ganzer musste nach einem groben Foulspiel ausgewechselt werden und musste sich mit einer Ellbogenverletzung im Krankenhaus untersuchen lassen. Wie lange er ausfällt ist noch offen.

team des tages havelland
Die Mannschaft des Tages der Kreisoberliga Havelland. © SPORTBUZZER-Grafik

SG Saarmund – SV Roskow 0:0. Für die Gastgeber war es im dritten Spiel des Jahres das dritte Remis. „Unser großes Manko ist aktuell das Toreschießen. So kann man dann natürlich auch keine Spiele gewinnen“, erläuterte SGS-Coach Christian Feller, dessen Team mehr Spielanteile hatte, aber die letzte Zielstrebigkeit vermissen ließ. „Defensiv haben wir gut gestanden, aber nach rund 80 Minuten Glück, als Roskow nur den Pfosten trifft.“


Stahl Brandenburg II – Empor Schenkenberg 1:1 (1:0). Tore: 1:0 Marco Leffs (33.), 1:1 Martin Mecke (76.). Die Gastgeber konnten den ersten Punkt im Jahr 2019 bejubeln. Trainer Nico Wilhelm, der selbst wieder auf dem Rasen stand, fand lobende Worte für seine Schützlinge. „Die Mannschaft ist über 90 Minuten an ihre Grenzen gegangen und hat sich den Punkt mit viel Kampf verdient“, so Wilhelm. Die Führung durch Routinier Marco Leffs fiel unter gütiger Mithilfe von Empor-Schlussmann Nico Breuer, der eine Freistoßflanke unterlief. Schenkenbergs Martin Mecke erzielte den Ausgleich ebenfalls nach einem Freistoß aus dem Halbfeld und bejubelte wenig später sogar schon den vermeintlichen Siegtreffer, der wegen Abseits allerdings aberkannt wurde. „Auch wenn uns acht Spieler gefehlt haben, ist das natürlich nicht unser Anspruch. Wir haben zu wenig aus unseren Möglichkeiten gemacht und den letzten Pass nicht an den Mann gebracht. Am Ende geht das Ergebnis in Ordnung“, so Empor-Mannschaftsleiter Mario Mieland.

Fortuna Babelsberg II – SV Ruhlsdorf 2:2 (0:2). Tore: 0:1 Arne Schnitzlein (3.), 0:2 Christian Mehlhose (28.), 1:2 Miralem Hadzic (66.), 2:2 Paul Lubner (89.). Ein Remis gab es auch im Duell der Aufsteiger, bei dem der Tabellenvorletzte aus Ruhlsdorf durch Arne Schnitzlein bereits nach drei Minuten in Führung ging. Diese baute Christian Mehlhose nach einer knappen halben Stunde mit einem Schuss aus rund 20 Metern aus. „Ruhlsdorf hat defensiv gut gestanden und wir hatten bei einem Lattenschuss noch Pech“, berichtete Fortuna-Trainer Maik Troschinki, dessen Team im zweiten Durchgang aber am Drücker war und nach dem Anschlusstreffer durch Angreifer Miralem Hadzic kurz vor Abpfiff auch noch den Ausgleich von Paul Lubner bejubeln konnte. „Mit Blick auf den Spielverlauf können wir im Endeffekt mit dem Punkt zufrieden sein“, so Troschinki. Sein Gegenüber befand: „Vor dem Spiel hätte ich den einen Punkt unterschrieben, am Ende haben wir aber zwei Zähler verschenkt.“

Eintracht Falkensee – Eintracht Friesack verlegt auf den 1. Mai.