29. Oktober 2020 / 10:39 Uhr

Juventus-Trainer Andrea Pirlo nach VAR-Ärger um Alvaro Morata: "Nicht an diese Art von Pech klammern"

Juventus-Trainer Andrea Pirlo nach VAR-Ärger um Alvaro Morata: "Nicht an diese Art von Pech klammern"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Juventus-Trainer Andrea Pirlo (links) hat sich zu den drei nicht gegebenen Treffern von Alvaro Morata (M.) im Spiel gegen den FC Barcelona geäußert.
Juventus-Trainer Andrea Pirlo (links) hat sich zu den drei nicht gegebenen Treffern von Alvaro Morata (M.) im Spiel gegen den FC Barcelona geäußert. © imago images/Insidefoto/StaccioliGribaudi/Image Photo (Montage)
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Trainer Andrea Pirlo von Juventus Turin hat sein Team nach der 0:1-Niederlage in der Champions League gegen den FC Barcelona zu Verbesserungen angemahnt - auch im Hinblick auf die drei nicht anerkannten Tore von Alvaro Morata. "Wir sollten uns nicht an diese Art von Pech klammern", sagte Pirlo.

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Nach dem kuriosen Auftritt von Stürmer Alvaro Morata, der im Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona (0:2) nach Entscheidungen des Schiedsrichter-Gespanns inklusive Videoassistent (VAR) drei Treffer aberkannt bekam, hat Trainer Andrea Pirlo Verbesserungen bei Juventus Turin angemahnt - nicht nur, aber auch beim Umgang mit den Entscheidungen der Unparteiischen vom Mittwochabend. "Pech würde ich nicht sagen", sagte Pirlo bei der Pressekonferenz nach dem Spiel, angesprochen auf die drei "Nicht-Treffer" Moratas: "Wir dürfen uns nicht an diese Art von Pech klammern. Der VAR hat das kontrolliert, und wir respektieren, was er sagt."

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Pirlo adelt Barcelona: "Gemeinsame Idee vom Fußball"

Zwischen dem Barcelona um seinen argentinischen Superstar und Juve klafft nach Meinung des Turiner Coaches derzeit noch eine große Lücke. "Wir müssen Vieles verbessern", setzte Pirlo an - und rückte das geringe Alter mancher seiner Profis in den Vordergrund. "Wir haben viele junge Spieler, die solche Partien noch nicht erlebt haben", betonte der Weltmeister von 2006, der als Spieler mit Juventus 2015 ausgerechnet gegen die Katalanen das Finale der Königsklasse verloren hatte. "Sie haben eine gemeinsame Idee vom Fußball. Wer ins Team kommt, weiß, was sie vorhaben. Der Fußball von Barcelona ist seit 40 Jahren der gleiche", so Pirlo. Er fuhr fort: "Bei uns hingegen kommt einer aus Parma (Dejan Kusulevski, Anm. d. Red.), einer aus Florenz (Federico Chiesa), einer aus der Bundesliga (der Ex-Schalker Weston McKennie) – die Mentalitäten und Perspektiven sind verschieden."

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Darum sieht Trainer-Novize Pirlo, der vor der Saison überraschend den erfahrenen Maurizio Sarri beerbt hatte, die laufende Spielzeit für Juve auch als "ein Jahr des Aufbaus" an. Gleichwohl dürften die Erwartungen bei der "Alten Dame" auch auf Pirlo groß sein: Zuletzt wurde der Klub in Italiens Serie A neun Mal in Folge Meister. Der Coach, der insbesondere bei der Rückeroberung des Balles Verbesserungen sehen will, hofft, bald wieder mehr personelle Möglichkeiten zu haben. Gegen Barcelona zog sich der erfahrene Innenverteidiger Leonardo Bonucci eine noch nicht näher diagnostizierte Verletzung zu. Schon zuvor waren mit Matthijs de Ligt, Giorgio Chiellini und Alex Sandro mehrere Abwehrspieler ausgefallen. Zudem darf Superstar Cristiano Ronaldo nach seinem positiven Corona-Test derzeit nicht mitwirken.

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